Von Piloten und Fußballern: Abitur 2026 an der GMS

Gebhard-Müller-Schule verabschiedet Abiturienten

„Nach 13 Jahren Schule wurde die Airlines GMS auf Herz und Nieren geprüft und damit heiße ich Sie herzlich willkommen zu unserer großen Crew-Prüfung.“ Mit diesen Worten eröffneten die Stufenrednerinnen Valentina Brombeis und Stefanie Gheicev getreu ihrem Abimotto ihre Rede und läuteten die Abschlussfeier der Abiturientinnen und Abiturienten der Gebhard-Müller-Schule in Biberach (GMS) ein.

Mit einem kurzweiligen Programm, in dem sowohl Publikum als auch Lehrkräfte Papierflieger bauen und Pantomime spielen durften, verabschiedeten und bedankten sich die Absolventinnen und Absolventen bei allen Lehrkräften, die sie drei Jahre lang begleiteten und unterstützten.

Anschließend sprach Schulleiter Thomas Ohlhauser über den Erfolg der Abgängerinnen und Abgänger und zog einen Vergleich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026: „Ihr habt eure Elfmeter alle getroffen. Und auch wenn es Höhen und Tiefen in unserer Spielzeit gab und so manch einer eine Spielzeitverlängerung oder gelbe Karte brauchte, so habt ihr es durchgezogen und die allgemeine Hochschulreife ergattert.“

Rückblickend hob Schulleiter Thomas Ohlhauser die Reise zum Abitur sowie die europäischen Reisen der Absolventinnen und Absolventen innerhalb ihrer Schulzeit hervor: Im schneesicheren La Rosière in Frankreich wurde aus den Schülerinnen und Schülern eine Mannschaft beim Skifahren, während die von Erasmus unterstützten Sprachreisen nach Italien, Malta und Spanien so einigen bei den anstehenden Aufsätzen und Prüfungen halfen. All dies stehe für gelebtes europäisches Miteinander. Und so wie manche Reise nicht geradlinig verlief, so hinterfragte der Schulleiter auch die Geradlinigkeit des Lebens. Stattdessen appellierte er an den Mut der jungen Menschen: man solle sich ausprobieren, Umwege gehen und sich etwas trauen.

Bevor die Zeugnisse und Preise überreicht wurden, betonte Jürgen Hartinger, Abteilungsleiter des Wirtschaftsgymnasiums, die Reise der Absolventinnen und Absolventen, welche vor etwa drei Jahren als Kinder im Atrium der GMS standen und jetzt als junge Erwachsene dem nächsten Lebensabschnitt entgegenblicken. Auch nutzte er die Gelegenheit, um dem verbreiteten Vorurteil entgegenzutreten, die allgemeine Hochschulreife an beruflichen Gymnasien sei ein „Abi light“.

Den offiziellen Teil der Veranstaltung rundete Thomas Ohlhauser mit zuversichtlichen Worten ab: „Ich bin mir sicher, ein jeder von euch wird seine Spielerposition in der Nationalmannschaft eures eigenen Lebens finden.“ Im Anschluss blieb den Feiernden Zeit, sich bei Getränken und Essen der Nostalgie hinzugeben und über kommende Lebensabschnitte und Herausforderungen zu sinnieren.

Foto (GMS): Die diesjährigen Lob- und Preisträger des Wirtschaftsgymnasiums.

 Schulpreise für ihre guten Leistungen erhielten:

Alpay Alaz, Lilly Emma Bär, Sina Betz, Theresia Bohn, Valentina Brombeis, Lukas Ege, Nils Kreyer, Robin Lüthy, Anna-Maria Ried, Chiara Rowena Schaible und Alma Scharfe.

Lobe erhielten:

Fritz Bartl, Jakob Benedikter, Enrico Eisele, Carla Frenz, Tom Götz, Niklas Gropper, Selina Jasmin Groß, Julian Hefner, Collin Hensel, Julia Hochhausen, Ida Hummler, Marius Kunz, Isabella Maucher, Maike Miller, Hugo Mock, Johanna Moll, Lorenz Naß, Pius Michael Ruf, Hendrik Schad, Mathilda Schenck, Emilia Schips, Paul Schmid, Linus Noah Steinwandel und Annalena Waibel.

 

Die Abiturientinnen und Abiturienten 2026 des Wirtschaftsgymnasiums:

Alpay Alaz, Lilly Emma Bär, Fritz Bartl, Edonis Bekolli, Jakob Benedikter, Sina Betz, Theresia Bohn, Valentina Brombeis, Lucas Buck, Samuel Cvitanovic, Franziska Diesch, Paul Dörflinger, Lukas Ege, Benedikt Ehe, Enrico Eisele, Viktoria Erlecke, Jonas Fehr, Robin Fischer, Carla Frenz, Bastian Frick, Stefanie Gheicev, Leon Jonas Gläser, Emely Göppel, Tom Götz, Niklas Gropper, Selina Jasmin Groß, Lukas Gumpert, Mandy Gutzeit, Azra Habibovic, Arman Habibyar, Tobias Haug, Julian Hefner, Julian Heim, Collin Hensel, Julia Hochhausen, Hristiyan Hristov, Ida Hummler, Nadine Hutny, Hendrik Hutzel, Pascal Jörg, Marian Jucker, Erika Kaufer, David Krause, Annika Kreyer, Nils Kreyer, Leon Kunkel, Marius Kunz, Alexej Lewtschenko, Mia Link, Robin Lüthy, Linus Lutterbeck, Raphael Pascal Mäckle, Isabella Maucher, Lena Mayr, Franziska Merk, Maike Miller, Hugo Mock, Susan Mohammadi, Johanna Moll, Tom Moser, Benedikt Mößlang, Lorenz Naß, Ray-Moses Natterer, Marie Nieß, Marko Nuic, Osman Özkan, Tim Pahlitzsch, Ada Parciana, Georgii Pushin, Anna-Maria Ried, Niklas Romer, Ronja Römer, Pius Michael Ruf, Fabian Rupp, Pete Sauter, Hendrik Schad, Chiara Rowena Schaible, Alma Scharfe, Alexandra Schatz, Mathilda Schenck, Emilia Schips, Paul Schmid, Karen Sophie Schultes, Jule Schwäble, Fabian Schweizer, Aron Sonntag, Linus Noah Steinwandel, Florine Stöferle, Lola Marie Szauer, Romy Sophie Szauer, Ruby Vietz, Annalena Waibel, David Waibel, Lara Wiest, Noah Wiest und Charlotte Zimmermann.

Den Gipfel erreicht: Fachhochschulreife an der GMS

Gebhard-Müller-Schule feiert 59 Absolventinnen und Absolventen

Wie jedes Jahr folgt an der Gebhard-Müller-Schule in Biberach (GMS) eine Abschlussveranstaltung auf die nächste. In festlicher Atmosphäre konnten das Kaufmännische Berufskolleg II und das Kaufmännische Berufskolleg Fremdsprachen 59 Schülerinnen und Schüler mit der Fachhochschulreife verabschieden.

In seiner Festrede verglich Schulleiter Thomas Ohlhauser den Weg zur Fachhochschulreife mit einer Bergbesteigung. Vor zwei Jahren, so der Schulleiter, traten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler mit Bergstiefeln zum ersten Tag an, bereit, den Berg zu erklimmen. Und auch wenn der Weg steinig war und einige Zwischenstopps und Rasten erforderte, so seien dennoch alle am Gipfel angekommen. „Ich bin stolz, dass ihr hier oben steht und die Aussicht genießen könnt.“ Weiterhin betonte der Schulleiter die Abzweigungen dieses und künftiger Wege: „Der Weg muss nicht geradlinig sein, man kann auch Umwege gehen, kann auch eine Rast einlegen, sollte aber zurückkommen.“ Zum Reisegepäck der Absolventinnen und Absolventen gehörten nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern, viel entscheidender, personale und soziale Kompetenzen.

Im Anschluss hatte der Abteilungsleiter der Kaufmännischen Berufsfachschule und des Kaufmännischen Berufskollegs Wolfgang Schmidt die Ehre, die Zeugnisvergabe einzuläuten.  Den Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung durften hingegen die Absolventinnen und Absolventen selbst gestalten. In prägnanten und pointierten Reden ließen die Rednerinnen und Redner die zwei Jahre Revue passieren und stellten in einem Lehrerduell das Kollegium auf die Probe.

In zwei Jahren können Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg der GMS nicht nur ihre Allgemeinbildung vertiefen, sondern auch fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse erwerben – dazu gehört die Fähigkeit, selbstständig kaufmännische und verwaltende Tätigkeiten auszuüben. Darüber hinaus bereitet das Berufskolleg Fremdsprachen Schülerinnen und Schüler auf fremdsprachlich geprägte Aufgabenfelder vor, wobei an der GMS die Schwerpunkte auf Englisch und Französisch bzw. Spanisch liegen.

Zusätzlich ermöglicht die Zusatzprüfung zum „Staatlich geprüften Wirtschaftsassistenten“ bei einem entsprechenden Notendurchschnitt den Einstieg in die Wirtschaftsoberschule. Das Berufskolleg bietet Interessierten somit nicht nur einen Weg zur Fachhochschulreife, sondern eröffnet zahlreiche weitere Wege zur zukünftigen Berufsweiterbildung.

Foto (GMS): Die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen des Berufskollegs.

Mit dem Preis des Landrats für die beste Gesamtleistung wurden ausgezeichnet: Moritz Boos und Rossella Varrina.

Der Gebhard-Müller-Preis für die beste Leistung in Geschichte und Gemeinschaftskunde konnte vergeben werden an: Lea Sörgel und Rossella Varrina.

Schulpreise für herausragende Leistungen gingen an: Moritz Boos

Lobe erhielten: Elias Klotz, Genri Ruduss, Lea Sörgel, Alexander Trojan, Rossella Varrina und Lena Walter.

 

Die Absolventinnen und Absolventen 2026 sind:

Amira Alosman, Sena Ariman, Joel Baltres, Madlene Barthold, Justin Belogubov, Linda Berg, Karim, Blanco Jurado, Mara Bogenrieder, Moritz Boos, Elin Burkhardt, Amina Chebli, Hasan Ciftci, Melissa Do, Schoura Elimani, Hanna Faragó, Fabio Gapp, Jessica Gebhart, Jonas Geiger, Kevin Gerzen, Maron Gülich, Maxi Hagel, Amelie Halfbrodt, Selina Hanser, Vanessa Jegutzki, Petek Karahan, Pia Keller, Melek Kesici, Erem Yusuf Kilic, Elias Klotz, Leonie Vanessa Maunz, Chantal Michel, Jonas Mihalovic, Zahra Mohammadi, Sara Lia Oettlin, Sude Özkan, Vanessa Popp, Aidan Ramadani, Dzenis Ramizi, Luca Markus Reisch, Genri Ruduss, Artur Schäfer, Kim Schlegel, Ann-Kathrin Schmucker, Lea Schray, Florentine Schwarze, Sina Seitz, Layla Shamma, Elina Skripnik, Lea Sörgel, Sümeyye Stehle, Laura Stöhr, Christina Thomas, Alexander Trojan, Rossella Varrina, Lukas Voigt, Lara Wägele, Alexia Wagner, Lena Walter, Lina Wieland und Emma Wohnhaas.

Zwei prägende Jahre, eine Fachschulreife

Gebhard-Müller-Schule verabschiedet kaufmännische Berufsfachschüler

40 strahlende Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsfachschule feierten ihren Abschluss an der Gebhard-Müller-Schule in Biberach (GMS) und hielten nach zwei Jahren Schulbank ihr Zeugnis in den Händen.

In seiner Rede summierte Schulleiter Thomas Ohlhauser die vergangenen zwei Jahre zur Fachschulreife als eine Zeit der Entwicklung, aber auch des Hin und Hers, am Ende hätten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler es jedoch geschafft. „Euer Spiel geht weiter und ihr zieht in das Achtel- oder Viertelfinale.“, so der Schulleiter mit einer Referenz zur Fußball-Weltmeisterschaft. Die Analogie fortführend betone der Schulleiter außerdem die Bedeutung von Trainern und Betreuern, seien es Eltern, Lehrkräfte, Freunde oder, passenderweise, Fußballtrainer; ihnen gelte es, Danke zu sagen.

Bevor Wolfgang Schmidt, Abteilungsleiter des Kaufmännischen Berufskollegs und der Kaufmännischen Berufsfachschule Sonderpreise und Lobe vergab, hatten die Absolventinnen und Absolventen die Gelegenheit, sich mit ehrlichen Worten an das Publikum zu wenden. Freimütig legten sie offen, dass die letzten zwei Jahre nicht nur erhellend waren, sondern auch Selbstzweifel weckten und Unterstützungsbedarf entstehen ließen. Dass der Schulalltag nicht nur aus Sach- und Fachkunde besteht, verdeutlichte die Rede mit einem Verweis auf die verweilenden Erinnerungen an besondere und gar verrückte Momente: „Wenn wir an unsere Schulzeit zurückdenken, dann erinnern wir uns nicht an Tests oder Noten, sondern an Pausen, Insiderwitze, Menschen und Momente.“

Foto (GMS): Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsfachschule.

 Mit dem Preis des Landrats für die beste Gesamtleistung wurde ausgezeichnet: Jolina Merk.

Der Gebhard-Müller-Preis für die beste Leistung in Geschichte und Gemeinschaftskunde konnte vergeben werden an: Jakob Huchler.

Schulpreise für herausragende Leistungen gingen an: Jakob Huchler, Jolina Merk und Ivan Nievienchenov.

Lobe erhielten: Emelie Benke und Mario Katava.

 

 Die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen

Melinda Adra, Medine-Yarin Akboga, Tsnem Alsalih, Elif Balikci, Lars-Leon Ballhaus, Irem Bayram, Emelie Benke, Alina Bon, Batu Bostanci, David Braun, Luca Braunger, Anastasia Bruch, Mirac Demiray, Julia Ehrle, Mattia Giuri, Damian Gorr, Sude Gülay, Tuana Medine Gündüz, Shahd Haj Hussein, Jakob Huchler, Mario Katava, Emra Kopic, Oguzhan Koz, Blerina Krasniqi, Gabrijela Krizanac, Rajana Llozani, Lea-Nicole Mendler, Jolina Merk, Nevio Natterer, Ivan Nievienchenov, Jessica Reisch, David Ristov, Iva Rupcic, Abulfazl Sadeqi, Edi Sadiku, Felix Stückle, Leon Weber, Damian Wien, Ali Boran Yigit und Franziska Zodel.

132 Kaufleute starten ins Berufsleben

Feierliche Verabschiedung kaufmännischer Absolventen in Biberach

132 stolze Absolventinnen und Absolventen der Gebhard-Müller-Schule in Biberach (GMS) erwarben und feierten den Abschluss ihrer Berufsschulprüfungen in sieben kaufmännischen Ausbildungsberufen aus den Bereichen Bank, Büromanagement, Industrie, Einzelhandel, Sozialversicherung, Groß- und Außenhandelsmanagement und E-Commerce.

Begrüßt und in Empfang genommen wurden sie gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen der Ausbildungsbetriebe sowie Familien und Freunden von der Schulleitung. In seiner einführenden Rede übermittelte Abteilungsleiter der Berufsschule, Manfred Maichel, seine herzlichen Glückwünsche und rückte dabei die Hauptpersonen des Abends, die Absolventinnen und Absolventen, in den Mittelpunkt.

Daran anschließend übernahm stellvertretender Schulleiter Peter Dann das Wort und adressierte die ehemaligen Auszubildenden mit der zukunftsorientierten Leitfrage: „Können Sie sich vorstellen in drei Jahren in Singapur zu arbeiten?“. Überdies sinnierte der stellvertretende Schulleiter über seine eigenen beruflichen Anfänge im Betrieb, um die anfänglichen Unsicherheiten und Erkenntnisse als universelle Erfahrungen herauszustellen. Der sich einstellende Verdacht, mit der Ausbildung ausgelernt zu haben, entpuppte sich als Trugschluss. Die zentrale Erkenntnis sei, dass man nie wirklich ausgelernt habe. Mit dieser Einsicht schlug Dann die Brücke zur eingangs gestellten Leitfrage: Man solle offen bleiben und sich Möglichkeiten des Weiterlernens offenhalten. Auch wenn Möglichkeiten und Angebote nicht immer perfekt erscheinen, solle man nicht verharren. Singapur fungierte dabei als Platzhalter für den Schritt ins Ungewisse, dem man sich nicht verschließen solle.

Einen ähnlichen Gedanken des stetigen Fortschrittes griff der Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Gabriel Haas, Ausbildungsleiter bei der Utz GmbH & Co. KG, auf. Er erinnere sich gut an all die ersten Male in der Ausbildung, seien es der erste Arbeits- oder Schultag, der erste Lieferschein oder auch das erste Kundengespräch. Die dabei empfundenen gemischten Gefühle wandelten sich schnell zu Routine und Expertenwissen, symbolisch für den etappenweisen Fortschritt. Fortschritt, so erinnerte Gabriel Haas die Absolventinnen und Absolventen, verlaufe nicht immer geradlinig. Fortschritt bedeute auch, dreimal abzubiegen, sich in Sackgassen wiederzufinden oder auch einmal gar nicht abzubiegen. Diesen Gedanken beendete der Vertreter der Ausbildungsbetriebe mit einer Anspielung auf Sepp Herberger und das Wunder von Bern: Das „Spiel dauert 90 Minuten“ – der eigene Lebensweg sei nicht bereits nach den ersten Minuten entschieden. Anschließend leitete der Ausbildungsvertreter zur feierlichen Überreichung von Belobigungen, Preisen und Sonderpreisen über.

Besonders gewürdigt wurden jene Absolventinnen und Absolventen, die im Rahmen des Erasmus+-Programms ein vierwöchiges Auslandspraktikum absolvierten. Zweimal im Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Berufsschule die Möglichkeit, vier Wochen im Herzen Irlands zu verbringen, um berufliche Erfahrungen mitzunehmen und in Sprache und Kultur des Landes einzutauchen.

Nach den Auszeichnungen erhielten die Absolventinnen und Absolventen im kleineren Rahmen durch ihre Klassenlehrkräfte die wohlverdienten Abschlusszeugnisse. Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein mit Kuchen und Getränken konnten Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche mit nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern gemeinsam auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken und so manches erlebte Ereignis Revue passieren lassen.

Foto (GMS): Abteilungsleiter Manfred Maichel mit den diesjährigen Preis- und Lobträgern.

Preise gingen an:

Ines Frömel, Ulm, Bucher KG Biberach; Leon Kling, Eberhardzell, Handtmann Service GmbH & Co. KG; Anastasia Kretschmar, Ehingen, BayWa AG Biberach; Nina Rieger, Ingoldingen, Vollmer-Werke GmbH Biberach; Cecile Sahin, Laupheim, Rayher Hobby GmbH Laupheim; Susanne Wohlrab, Biberach, Karl Prestle GmbH & Co.KG Biberach.

Belobigungen erhielten:

Kim Adelberger, Dürmentingen, Paul Maschinenfabrik GmbH Dürmentingen; Leonie Ackermann, Maselheim, Rayher Hobby GmbH Laupheim; Nikolai Bammert, Hochdorf, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH &Co.KG; Julia Barabeisch, Vöhringen, Lidl GmbH & Co.KG Dettingen an der Iller; Julia Beresowski, Biberach, Stadtverwaltung Biberach; Tuana Cöpür, Biberach, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH &Co.KG; Melanie Cvek, Riedlingen, Reck-Technik GmbH Betzenweiler; Martyna Debska, Biberach, e.wa riss GmbH & Co. KG Biberach; Nelli Eirich, Riedlingen, Deichmann Riedlingen; Juliana Fimm, Allmannsweiler, Liebherr Bad Schussenried; Jonas Föhr, Ochsenhausen, Edeka Fackler Rot an der Rot; Michael Fuchs, Obermarchtal, Reck-Technik GmbH Betzenweiler; Colin Habrik, Ochsenhausen, KaVo Dental GmbH Biberach; Sinja Haselhuhn, Bad Saulgau, Karl Schlegel OHG, Riedlingen; Lorena Herdrich, Bad Wurzach, Albert-Handtmann Metallgußwerk GmbH Biberach; Celine Holzmüller, Biberach, Edeka Haidorf Oberessendorf; Larissa Jöchle, Maselheim, Karl-Prestle GmbH & Co.KG Biberach; Vanessa Kiesle, Burgrieden, Rayher Hobby GmbH Laupheim; Afifah Feli Koloay, Biberach, Warth GmbH Biberach; Samuel Kramer, Ochsenhausen, Liebherr-Werk Biberach GmbH; Lorena Laub, Oberstadion, Netze-BW GmbH Biberach; Lea Leicher, Bad Waldsee, Elektro Mayerföls GmbH; Lucca Matz, Biberach, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH &Co.KG; Ronja Muche, Schemmerhofen, Katholisches Verwaltungszentrum Biberach; Jan Ortlieb, Immenstaad, Reischmann GmbH & Co.KGaA Ravensburg; Nejra Poric, Biberach, Karosseriefabrik Biberach GmbH; Lorena Reinberger, Mittelbuch, Netze-BW GmbH Biberach; Livia Reutter, Laupheim, Gienger KG Laupheim; Timo Riedmüller, Biberach, Utz GmbH & Co. KG Lebensmittel Ochsenhausen; Albert Ruppel, Riedlingen, Form & Test Seidner GmbH Riedlingen; Oliver Scheifele, Ummendorf, Netto Marken-Discount AG & Co.KG Ummendorf; Emma Seifert, Biberach-Ringschnait, Gustav Gerster GmbH & Co. KG Biberach; Jakob Sichler, Riedlingen, VR Bank Donau-Oberwaben AG; Ben-Noah Vöhringer, Bad Wurzach, Lämmle Holzverarbeitung GmbH Rot an der Rot; Marius Walter, Bad Schussenried, Medica Medizintechnik GmbH Hochdorf; Anika Weiland, Kisslegg, Max Wild GmbH Berkheim; Lea Chiara Winter, Blaustein-Arnegg, Heinrich Glaeser Nachf. GmbH Ulm.

 

Mit Sonderpreisen wurden ausgezeichnet:

Preis des Landrates:

Der Preis des Landrates ging an die Industriekauffrau Nina Rieger, Ingoldingen, Vollmer-Werke Maschinenfabrik GmbH und an die Kauffrau für Büromanagement Susanne Wohlrab, Biberach, Karl Prestle GmbH & Co. KG.

Gebhard-Müller-Preis

Den Gebhard-Müller-Preis für die beste Leistung in Geschichte und Gemeinschaftskunde holte sich der Industriekaufmann Leon Kling, Eberhardzell, Handtmann Service GmbH & Co. KG.

Hilde-Frey-Preis

Anlässlich hervorragender Leistungen wurden die Industriekauffrau Nina Rieger, Ingoldingen, Vollmer-Werke Maschinenfabrik GmbH und die Kauffrau für Büromanagement Susanne Wohlrab, Biberach, Karl Prestle GmbH & Co. KG. für den Hilde-Frey-Preis vorgeschlagen.

 

 

Feierliche Verabschiedung der kaufmännischen Absolventen

65 Kaufleute ins Berufsleben entlassen

65 stolze Absolventinnen und Absolventen unserer Schule erwarben und feierten den Abschluss ihrer Berufsschulprüfungen in sieben kaufmännischen Ausbildungsberufen aus den Bereichen Bank, Büromanagement, Industrie, Einzelhandel, Sozialversicherung, Groß- und Außenhandelsmanagement und E-Commerce.

Begrüßt und in Empfang genommen wurden sie gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen der Ausbildungsbetriebe sowie Familien und Freunden von der Schulleitung. In seiner einführenden Rede übermittelte Abteilungsleiter Manfred Maichel seine herzlichen Glückwünsche und rückte dabei die Hauptpersonen des Abends, die Absolventinnen und Absolventen, in den Mittelpunkt.

Daran anschließend spannte Schulleiter Thomas Ohlhauser den Bogen von Danksagungen und Glückwünschen hin zum metaphorisch beschriebenen Lebensweg der Absolventinnen und Absolventen. Passend zu den Feiertagen erhielten diese zum Abschluss nicht Gold, Weihrauch und Myrrhe, sondern Anerkennung, Hoffnung und einen türöffnenden Abschluss, der repräsentativ für ihre Stärke und die vor ihnen liegenden Herausforderungen stehe. Die Bedeutung dieses für die Wirtschaft fundamentalen Abschlusses betonte der Schulleiter mit der Funktion der dualen Ausbildung als Verbindung von Theorie und Praxis mit dem Ziel der beruflichen Handlungskompetenz.

Der Vertreter der Ausbildungsbetriebe und Ausbildungsverantwortliche für die kaufmännische Abteilung bei der Fa. Brobeil Aufzüge GmbH, Herr Daniel Ehrhart, versetzte sich in seiner Rede in die Lage der ehemaligen Auszubildenden und ließ seine eigene Ausbildung vor 25 Jahren Revue passieren. Konfrontiert mit einer anfänglichen Aufgabenflut und den damit verbundenen Fragen nach dem „Warum?“ und „Wieso?“, legte sich diese anfängliche Unsicherheit nicht nur bei Herr Ehrhart, sondern auch bei den Absolventinnen und Absolventen. In diesem Zuge hob Daniel Ehrhart stolz die Entwicklung hervor, die er gegen Ende der Ausbildung beobachten konnte: Aus Lernenden waren kompetent auftretenden Experten und Expertinnen geworden, die den Auszubildenden im ersten Jahr Hilfe, Motivation und Unterstützung anboten. Seine Rede beendete Herr Ehrhart nicht nur mit einem Appell „offen und neugierig zu bleiben“, sondern mit einer humorvollen Analogie aus dem kaufmännischen Bereich: Differenzen seien zwar Fehler in der Buchhaltung, im echten Leben jedoch wertvolle Erfahrungen. Anschließend leitete der Ausbildungsvertreter zur feierlichen Überreichung von Belobigungen, Preisen und Sonderpreisen über.

Besonders gewürdigt wurden jene Absolventinnen und Absolventen, die im Rahmen des Erasmus+-Programms ein vierwöchiges Auslandspraktikum absolvierten. Zweimal im Schuljahr haben unsere Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Berufsschule die Möglichkeit, vier Wochen im Herzen Irlands zu verbringen – dabei sammeln sie nicht nur berufliche Erfahrungen, sondern tauchen auch in Sprache und Kultur des Landes ein.

Nach den Auszeichnungen erhielten die Absolventinnen und Absolventen im kleineren Rahmen durch ihre Klassenlehrkräfte die wohlverdienten Abschlusszeugnisse. Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein mit Kuchen und Getränken konnten Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche mit nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern gemeinsam auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken und so manches erlebte Ereignis Revue passieren lassen.

 

Foto (GMS): Abteilungsleiter Manfred Maichel mit den diesjährigen Preis- und Lobträgern.

 

 Preise gingen an:

Ulrika Glökler, Ehingen, AOK Ulm-Biberach; Linda Mayerhhofer, Eberhardzell, Sichtkraft GmbH Eberhardzell; Franziska Schmid, Kißlegg, AOK Ravensburg.

 

Belobigungen erhielten:

Nermin Catak, Laupheim, Voba Allgäu-Oberschwaben eG; David Kaiser, Rot an der Rot, Wölfe GmbH; Maurice-André Kienle, Laupheim, Voba Allgäu-Oberschwaben eG; Jana Klein, Biberach, AOK Ulm-Biberach; Leila Latroch, Biberach, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG; Daniel Ott, Bad Schussenried, Kreissparkasse Biberach; Tim Pohl, Biberach, Kreissparkasse Biberach; Maren Stapel, Riedlingen, VR Bank Donau-Oberschwaben eG; Ina Widmann, Ebersbach, Aldi Bad Schussenried.

 

Mit Sonderpreisen wurden ausgezeichnet:

 Preis des Landrates:

Der Preis des Landrates ging an die Sozialversicherungsfachangestellte Ulrika Glökler, Ehingen, AOK Ulm-Biberach.

Hilde-Frey-Preis

Anlässlich hervorragender Leistungen wurde die Sozialversicherungsfachangestellte Ulrika Glökler, Ehingen, AOK Ulm-Biberach für den Hilde-Frey-Preis vorgeschlagen.

Feierliche Verabschiedung der kaufmännischen Absolventen

96 Kaufleute ins Berufsleben entlassen

96 stolze Absolventinnen und Absolventen der Gebhard-Müller-Schule in Biberach (GMS) erwarben und feierten den Abschluss ihrer Berufsschulprüfungen in sechs kaufmännischen Ausbildungsberufen aus den Bereichen Büromanagement, Industrie, Einzelhandel, Verkauf, Groß- und Außenhandelsmanagement und E-Commerce.

Begrüßt und in Empfang genommen wurden sie gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen der Ausbildungsbetriebe sowie Familien und Freunden von der Schulleitung. In seiner einführenden Rede übermittelte Abteilungsleiter der Berufsschule, Manfred Maichel, seine herzlichen Glückwünsche und rückte dabei die Hauptpersonen des Abends, die Absolventinnen und Absolventen, in den Mittelpunkt.

Darauf anschließend schlug der stellvertretende Schulleiter Peter Dann einen Bogen von persönlichen Erfahrungen hin zu den Anforderungen der heutigen Berufswelt. Er erinnerte sich daran, selbst an diesem Punkt gestanden zu haben – am Übergang von der Ausbildung in den nächsten Lebensabschnitt. Besonders legte er den Absolventinnen und Absolventen ans Herz, ihren beruflichen Horizont nicht zu eng zu stecken: Wer offen bleibe für neue Erfahrungen, könne beruflich auch überregional oder international Fuß fassen. „Es gibt mehr als die Heimat“, so sein Appell.

Die Vertreterin der Ausbildungsbetriebe und Ausbildungsleiterin bei der Max Wild GmbH, Leonie Lallemand, blickte in ihrer Rede klassisch mit der Frage zurück, wie es sein könne, dass bereits drei Jahre vorbei seien. In einem nachdenklichen Ton erklärte sie, warum sich Zeit manchmal schneller anfühlt, als sie objektiv vergeht. Auch wenn es faktisch 1095 Tage sind, seien es vor allem Routinen, die unser Zeitempfinden beeinflussen. Um dem entgegenzuwirken, appellierte sie an die Absolventinnen und Absolventen, sich nicht von Wochenende zu Wochenende zu hangeln, sondern bewusst zu leben und Neues auszuprobieren: die erste Verantwortung, der Führerschein, eigene Fehler und Entscheidungen. All das mache Zeit erlebbar. Zu diesen neuen Erlebnissen zählte sie auch, in Anlehnung an Peter Danns Appell, die Horizonterweiterung außerhalb der Heimat. Ihre Rede beendete sie mit der Überleitung zur feierlichen Überreichung von Belobigungen, Preisen und Sonderpreisen.

Besonders gewürdigt wurden jene Absolventinnen und Absolventen, die im Rahmen des Erasmus+-Programms ein vierwöchiges Auslandspraktikum absolvierten. Zweimal im Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Berufsschule die Möglichkeit, vier Wochen im Herzen Irlands zu verbringen – dabei sammeln sie nicht nur berufliche Erfahrungen, sondern tauchen auch in Sprache und Kultur des Landes ein.

Nach den Auszeichnungen erhielten die Absolventinnen und Absolventen im kleineren Rahmen durch ihre Klassenlehrkräfte die wohlverdienten Abschlusszeugnisse. Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein mit Kuchen und Getränken konnten Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche mit nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern gemeinsam auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken und so manches erlebte Ereignis Revue passieren lassen.

Foto (GMS): Abteilungsleiter Manfred Maichel mit den diesjährigen Preis- und Lobträgern.

 

Preise gingen an:

Elisabeth Bohn, Reinstetten, Netze BW; Natascha Kohler, Biberach, Kohler natürlich einrichten; Moritz Restle, Mittelbiberach, Paul Maschinenfabrik GmbH & Co.KG; Nadine Schütze, Berg, Netze BW; Gabriel Urbanek, Erolzheim, Karl Wohllaib GmbH.

Belobigungen erhielten:

Jürgen Bader, Biberach, alb-elektric Huber GmbH; Felix Brugger, Tettnang, thyssenkrupp Schulte GmbH; Lisa Buck, Riedlingen, Karl Heinz Häussler GmbH; Selina Danner, Maselheim, BayWA AG Biberach; Baris Demertji, Ehingen, OZ Deutschland GmbH; Raul Elias Frank, Ertingen, Netze BW; Boris Gavrilov, Laupheim, Rayher Hobby GmbH; Fabio Greising, Hergartz, Worldwide-Selection GmbH; Erwin Hubert, Biberach, Sonepar Region Süd GmbH; Lina Isbrecht, Uttenweiler, Netze BW; Franziska Jost, Erolzheim, Netze BW; Ann-Kathrin Kösler, Eberhardzell, Albert Handtmann Elteka GmbH & Co.KG; Niklas Kosok, Bad Schussenried, SHW Automotive; Angelika Lackmann, Biberach, Stadtverwaltung Biberach; Emma Ott, Schwendi, Albert Handtmann Elteka GmbH & Co.KG; Mia Radziwolek, Staig, Robert Aebi GmbH; Sina Rief, Hochdorf, Liebherr-Components Biberach GmbH; Rosa Schmuker, Schemmerhofen, Liebherr-Mischtechnik; Nadja Tremel, Munderkingen, Netze BW; Lisa Waldert, Gutenzell, Ertl Verkehr GmbH; Mia Zoric, Biberach, Keller-Warth GmbH.

Mit Sonderpreisen wurden ausgezeichnet:

 Preis des Landrates:

Der Preis des Landrates ging an die Kauffrau im Einzelhandel Natascha Kohler, Erolzheim, Kohler natürlich einrichten GmbH & Co. KG und an die Industriekauffrau Nadine Schütze, Berg, Netze BW GmbH.

Gebhard-Müller-Preis

Den Gebhard-Müller-Preis für die beste Leistung in Geschichte und Gemeinschaftskunde holte sich die Verkäuferin Fabiola Ace Sedlmaier, Gutenzell-Hürbel, Norma Ochsenhausen.

Hilde-Frey-Preis

Anlässlich hervorragender Leistungen wurden die Kauffrau im Einzelhandel Natascha Kohler, Erolzheim, Kohler natürlich einrichten GmbH & Co. KG und die Industriekauffrau Nadine Schütze, Berg, Netze BW GmbH für den Hilde-Frey-Preis vorgeschlagen.

 

Feierliche Verabschiedung der kaufmännischen Absolventen

85 Kaufleute ins Berufsleben entlassen

85 stolze Absolventinnen und Absolventen unserer Schule erwarben und feierten den Abschluss ihrer Berufsschulprüfungen in acht kaufmännischen Ausbildungsberufen aus den Bereichen Bank, Büromanagement, Industrie, Einzelhandel, Verkauf, Groß- und Außenhandelsmanagement, Sozialversicherung und E-Commerce.

Begrüßt und in Empfang genommen wurden die Absolventinnen und Absolventen, Vertreter und Vertreterinnen der Ausbildungsbetriebe, Freunde und Familie von der Schulleitung. In seiner einführenden Rede übermittelte Abteilungsleiter der Berufsschule, Manfred Maichel, seine herzlichen Glückwünsche. Eine Geste, die von Schulleiter Thomas Ohlhauser fortgeführt wurde.

Der Schulleiter nutzte seine Rede, um allen Beteiligten zu danken – insbesondere den Ausbildern und der Lernortkooperation. Er rief dazu auf, innezuhalten und bewusst „Danke“ zu sagen. Mit einer Anekdote über ein Dorf, welches in schwierigen Zeiten auf sich allein gestellt war, betonte er, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein. Diese Fähigkeit, auf andere zu achten, sei heute mehr denn je eine essenzielle Kompetenz. Fachwissen allein genüge nicht – es brauche Menschen, die durch respektvollen Umgang, selbst in kleinen Gesten, den Unterschied machen.

Die Vertreterin der Ausbildungsbetriebe und Ausbildungsleiterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Jasmin Springmann, bezeichnete den Abschluss als einen besonderen Meilenstein und reminiszierte an ihren eigenen Abschluss vor 26 Jahren. Den Weg der Absolventinnen und Absolventen verglich die Ausbildungsleiterin mit einem Segelturnier. Wie Segler hätten sie Stürme überstanden, Wellen gemeistert und ihre Widerstandsfähigkeit bewiesen. In einem Verweis auf Aristoteles, den Wind nicht ändern zu können, jedoch die Segel anders setzen zu können, betonte sie die Bedeutung von Teamarbeit und Selbstwirksamkeit: Während ein Solosegler allein navigiert, seien Auszubildende wie Skipper, die Verantwortung übernehmen und Rettungsringe zuwerfen. Diese Fähigkeit, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen, mache sie nicht nur zu ausgebildeten Fachkräften, sondern auch zu unverzichtbaren Mitgliedern einer Crew. Die stolzen Worte schloss Jasmin Springmann mit einer Überleitung zur feierlichen Überreichung von Belobigungen, Preisen und Sonderpreisen ab.

Nach den Auszeichnungen erhielten die Absolventinnen und Absolventen im kleineren Rahmen durch ihre Klassenlehrkräfte die wohlverdienten Abschlusszeugnisse. Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein mit Kuchen und Getränken konnten Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche mit nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern gemeinsam auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken und so manches erlebte Ereignis Revue passieren lassen.

Foto (GMS): Abteilungsleiter Manfred Maichel mit den diesjährigen Preis- und Lobträgern.

 

Preise gingen an:

Svenja Baum, Berg, Franz Habisreutinger GmbH und Co.KG; Hannah Baur, Achstetten, Boehringer Ingelheim; Ramona Brehm, Altheim, Boehringer Ingelheim; Verena Buchmann, Deggenhausertal, Moosmann GmbH und Co.KG; Bianca Cretu, Munderkingen, Boehringer Ingelheim; Elisabeth Diesch, Ertingen, Erpo Möbelwerk GmbH; Thomas Högerle, Erolzheim, Wölfle GmbH; Sascha Markefski, Ingoldingen, KSK Biberach; Pauline Martin, Schemmerhofen, Schick GmbH; Janin Schmid, Attenweiler, Boehringer Ingelheim; Sarah Sontheimer, Schwendi, Max Wild.

Belobigungen erhielten:

Samuel Ahlemann, Maselheim, Volksbank Ulm-Biberach eG; Selina Ehrhart, Ochsenhausen, Firma Handtmann; Alina Eirich, Biberach, Boehringer Ingelheim; Viktoria Fedin, Baienfurt, AOK Bodensee-Oberschwaben; Marvin Hepp, Biberach-Reute, Boehringer Ingelheim; Emilie Huth, Villingen-Schwenningen, AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg; Anita Ilin, Riedlingen, SRH Fernhochschule Riedlingen; Samuel Jäger, Ertingen-Erisdorf, VR Bank Donau-Oberschwaben eG; Ruben Elias Kiesling, Biberach, BayWa AG; Amelie Musch, Mittelbiberach, Gustav Gerster GmbH & Co.KG; Melissa Nusser, Biberach, Tchibo Biberach; Evelyn Patalahov, Laupheim, KSK Biberach; Eleonora Puz, Aulendorf, AOK Bodensee-Oberschwaben; Philipp Samuel, Ravensburg, Handelshaus Rheinländer GmbH; Marcel Schmidt, Eberhardzell, Shell Hochdorf; Estefania Tiepelmann, Rottweil, AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg; Ina Widmann, Bad Schussenried, Aldi Süd; Maria Yarkova, Bad Wurzach, Miller GmbH; Lea Marie Zimmermann, Betzenweiler, Franz-Kessler GmbH.

 

Mit Sonderpreisen wurden ausgezeichnet:

 Preis des Landrates

Der Preis des Landrates ging an den Industriekaufmann Thomas Högerle, Erolzheim, Wölfle GmbH (mit einer Durchschnittsnote von 1,1).

Gebhard-Müller-Preis

Den Gebhard-Müller-Preis für die beste Leistung in Geschichte und Gemeinschaftskunde holten sich die Sozialversicherungsfachangestellte Viktoria Fedin, Baienfurt, AOK Bodensee Oberschwaben, der Sozialversicherungsfachangestellte Tobias Fetzer, Oberteuringen, AOK Bodensee-Oberschwaben und der Industriekaufmann Thomas Högerle, Erolzheim, Wölfle GmbH (mit der Note 1,0).

Hilde-Frey-Preis

Anlässlich hervorragender Leistungen wurde der Industriekaufmann Thomas Högerle, Erolzheim, Wölfle GmbH für den Hilde-Frey-Preis vorgeschlagen (mit einer Durchschnittsnote von 1,1).

Der Weg zur Fachhochschulreife

Wir feiern 87 Absolventinnen und Absolventen

Wie jedes Jahr folgt an unserer Schule eine Abschlussveranstaltung auf die nächste. In festlicher Atmosphäre konnte das Kaufmännische Berufskolleg II und das Kaufmännische Berufskolleg Fremdsprachen 87 Schülerinnen und Schüler mit der Fachhochschulreife entlassen.

In seiner Festrede betonte Schulleiter Thomas Ohlhauser die immense Erleichterung, die mit dem erfolgreichen Abschluss einhergeht. „Drei Kreuze machen, wenn der Abschluss geschafft ist – das kann ich als Vater gut nachvollziehen“, fügte er hinzu und teilte die Freude und Erleichterung der Anwesenden. Mit dem Abschluss hielten die Jugendlichen das Fundament für ihren Zukunftsweg in den Händen. Und auch wenn es im Laufe der zwei Jahre kleinere Umwege ins Schulleiterbüro gab, so der Schulleiter, sei er sich zu 150% sicher, dass die Absolventinnen und Absolventen ihren Weg gehen werden.

Im Anschluss hatte Abteilungsleiter der Kaufmännischen Berufsfachschule und des Kaufmännischen Berufskollegs Wolfgang Schmidt die Ehre, die Zeugnisvergabe einzuläuten. Den Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung durfte hingegen eine Absolventin selbst verkünden. In einer passionierten Rede bedankte sie sich bei den Lehrkräften und Eltern, ließ jedoch auch eine gehörige Portion Selbststolz aller Absolventinnen und Absolventen auf die erfolgreichen zwei Jahre Schulzeit erkennen.

In zwei Jahren können Schülerinnen und Schüler am Berufskolleg nicht nur ihre Allgemeinbildung vertiefen, sondern auch fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse erwerben – dazu gehört die Fähigkeit, selbstständig kaufmännische und verwaltende Tätigkeiten auszuüben. Dazu bereitet das Berufskolleg Fremdsprachen Schülerinnen und Schüler auf fremdsprachlich geprägte Aufgabenfelder vor, wobei bei uns die Schwerpunkte auf Englisch und Französisch bzw. Spanisch liegen.

Zusätzlich ermöglicht die Zusatzprüfung zum „Staatlich geprüften Wirtschaftsassistenten“ bei einem entsprechenden Notendurchschnitt den Einstieg in die Wirtschaftsoberschule. Das Berufskolleg bietet Interessierten somit nicht nur einen Weg zur Fachhochschulreife, sondern eröffnet zahlreiche weitere Wege und Verzweigungen zur zukünftigen Berufsweiterbildung.

Foto (GMS): Lob-, Preis- und Sonderpreisträger mit Abteilungsleiter Wolfgang Schmidt.

 

Von Herausforderungen zu Triumphen: Abitur 2024

Wir verabschieden einen besonderen Abiturjahrgang

 „Heute stehen wir hier zusammen, vereint als Stufe, um den Abschluss einer langen und prägenden Reise zu feiern. Ein Abenteuer, das hier vor drei Jahren begann.“ Mit diesen Worten eröffnete die Stufenrednerin Emily Wart ihre Rede und läutete die Abschlussfeier unserer 102 Abiturientinnen und Abiturienten ein.

In einem kurzweiligen Programm verabschiedeten und bedankten sich die Absolventinnen und Absolventen bei allen Lehrkräften, die drei Jahre lang mithalfen, bevor Schulleiter Thomas Ohlhauser in seiner Rede Anerkennung und Stolz aussprach: „Wir haben was vollbracht! Heute können wir sehen, was in drei Jahren aus euch geworden ist.“ Passend zum EM-Fieber verglich der Schulleiter den bisherigen Bildungsweg der jungen Erwachsenen mit einem humorvollen Verweis auf Rudi Völlers Zitat: „Zu 50 % stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das noch lange nicht“ – ein wichtiger, aber noch nicht vollendeter Abschnitt.

Rückblickend hob Schulleiter Thomas Ohlhauser auch die erschwerten, pandemiebedingten Startbedingungen dieser Jahrgangsstufe hervor; gemeinschaftsstiftende Aktivitäten wie das jährliche Skischullandheim in der Eingangsklasse des Wirtschaftsgymnasiums fielen ins Wasser, fanden jedoch Ausgleich in Sprachreisen im Rahmen von Erasmus. Dennoch sei insbesondere dieser Jahrgang durch seinen Zusammenhalt aufgefallen – eine Feststellung, welche auch in der Stufenrede ihren Widerhall fand: „Unabhängig von unserem Abischnitt, glänzte unsere ganze Stufe mit Empathie, Humor und insbesondere Zusammenhalt.“

Besonders herausfordernde Bedingungen dieser Jahrgangsstufe betonte auch Abteilungsleiter des Wirtschaftsgymnasiums Jürgen Hartinger, der auf eine veränderte Abiturreform und Prüfungsformate verwies. Umso beeindruckter zeigte er sich darüber, dass die jetzt ehemaligen Schülerinnen und Schüler einen guten Durschnitt von 2,3 halten konnten; ein Schnitt, für den sich Hartinger auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen bedankte.

Den offiziellen Teil der Veranstaltung rundete Stufenrednerin Emily Wart mit stolzen und animierenden Worten ab: „Das Abitur ist geschafft, ein Meilenstein unseres Lebens. Es liegt nun an uns, die Zukunft zu gestalten – mit all dem, was wir hier gelernt haben, und mit dem Mut, den wir die letzten Jahre entwickelt haben.“

Foto (GMS): Die diesjährigen Lob- und Preisträger des Wirtschaftsgymnasiums.

 

 

Mit Reife zur Fachschulreife

Wir verabschieden unsere kaufmännischen Berufsfachschüler

35 strahlende Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsfachschule feierten ihren Abschluss an unserer GMS und hielten nach zwei Jahren Schulbank endlich ihr Zeugnis in den Händen.

In seiner Rede summierte Schulleiter Thomas Ohlhauser die vergangenen zwei Jahre zur Fachschulreife: „Wir haben wieder etwas geschafft!“ Auch wenn der Weg nicht immer einfach gewesen sei, stünden den Jugendlichen alle Türen offen: Ob duale Ausbildung, Berufskolleg oder berufliches Gymnasium mit anschließendem Studium – alles sei möglich. „Macht etwas daraus. Ihr müsst daraus etwas machen. Das Fundament dazu habt ihr euch hart erarbeitet“, ermutigte Thomas Ohlhauser.

Die erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen, seien sie fachlicher, persönlicher oder sozialer Natur, gelte es nun in Einklang zu bringen. Die durch den Fachschulabschluss implizierte Reife bedeute laut Thomas Ohlhauser auch hin und wieder in den sauren Apfel zu beißen und das Richtige und Verpflichtende zu tun.

Abteilungsleiter des Kaufmännischen Berufskollegs und der Kaufmännischen Berufsfachschule Wolfgang Schmidt hatte in seiner neuen Funktion die Ehre, Sonderpreise und Lobe zu vergeben. Julia Deck erhielt neben einem Lob den „Preis des Landrats“ für die beste Leistung des Jahrgangs. Casey Halfbrodt wurde mit dem „Gebhard-Müller-Preis“ für die beste Leistung im Fach Geschichte und Gemeinschaftskunde ausgezeichnet. Ein weiteres Lob ging an Lara Janine Rock.

Der Abend wurde durch kurzweilige Reden der Absolventinnen und Absolventen abgerundet. Sie dankten ihren Lehrkräften mit kleinen, personalisierten Aufmerksamkeiten. In einem Quiz nutzten die Absolventinnen und Absolventen die Gunst der Stunde, um die Aufmerksamkeit ihrer Lehrkräfte zu testen. Die Frage „Wie gut kennt ihr uns wirklich?“ wurde humorvoll durch Kindheitsfotos und typische Verhaltensweisen im Unterricht getestet.

Die erworbene (Mittlere) Reife blitzte in einer abschließenden, reflektierten Einsicht der Absolventinnen und Absolventen auf: Zwei Jahre fragten sich die Jugendliche, warum sie freitags vier Stunden Betriebswirtschaftslehre büffeln mussten. Jetzt nach den Prüfungen verstünden sie es jedoch und würden es ihren Lehrkräften nicht mehr übelnehmen.

Foto (GMS): Absolventinnen und Absolventen, Klassenlehrkräfte und Abteilungsleiter Wolfgang Schmidt.