Ein volles Haus mit Erasmus

60-köpfige internationale Schüler- und Lehrergruppe im Dezember 2018 an der GMS

Nachdem mit Beginn des aktuellen Schuljahres das neue Erasmus-Projekt gut angelaufen ist, trafen sich in der vergangenen Woche alle Schüler und Lehrer aus den beteiligten Ländern Italien, Griechenland, Niederlande, Portugal, Schweden an unserer Schule. Ziel des aktuellen Vorhabens ist es, mit den breiten Erfahrungen aus allen Ländern eine „europäische Schule der Zukunft“ zu entwickeln: als ein Modell für demokratische Bildung auf dem Fundament europäischer Werte.

Die 60-köpfige Gruppe erlebte eine abwechslungsreiche Woche. Nach Präsentationen aller Schulen und einer Stadtbesichtigung am Montag, ging es am Dienstag früh zu einem Winter-Sport-Day nach Oberstdorf. Die dortigen zweistelligen Minustemperaturen hielten Gäste und Gastgeber weder von einer Fahrt auf das Nebelhorn (Foto) noch von einem winterlichen Stadtbummel ab.

Workshops zum Slogan wie zum Leitbild der geplanten Schule wurden immer wieder von interessanten Ausflügen gerahmt. Neben dem Biberacher Christkindlsmarkt war ein Highlight der Adventsmarkt in Friedrichshafen, ein anderes die „Good Bye Party“ am Donnerstag an der GMS. Beim gemeinsamen Singen und Tanzen wurden nicht nur verschiedene Traditionen der Advents- und Weihnachtszeit präsentiert. Sondern es war für alle spürbar, wie gut man sich bereits kennengelernt hatte. Ein Weihnachtsquiz beschloss den Abend.

Müde, aber vor allem glückliche Gesichter schauten sich am Freitagnachmittag tief in die Augen, als es hieß, schon wieder Abschied zu nehmen. Eine ganz besondere Adventswoche liegt hinter der GMS. Original-Töne von Schülerinnen und Schülern können dies wohl am besten ausdrücken: „I have never seen so much snow…“, oder auch: „Ich möchte meine Gastschülerin nicht mehr hergeben…“

Zumindest am zweiten Feedback wird sich im neuen Jahr gut anknüpfen lassen.

(Artikel in: Schwäbische Zeitung, 20.12.2018)

Aktuell: Erasmus-Woche

Herzlich begrüßen wir unsere Gäste aus den Partnerländern Italien, Portugal, Schweden, den Niederlanden und Griechenland !!!

Winterprüfung an der Kaufmännischen Berufsschule erfolgreich abgeschlossen

78 Kaufleute wurden am 04.12.2018 feierlich ins Berufsleben entlassen –

19 Belobigungen, 1 Preis und 3 Sonderpreise konnten überreicht werden

(Artikel zur Veranstaltung: Schwäbische Zeitung, 06.12.2018)

Einen Preis erhielt:

Jasmin Prasser, Bankkauffrau, Schwendi (Kreissparkasse Biberach)

Sonderpreise gingen an:

Preis des Landrats (mit einer Durchschnittsnote von 1,4):
Jasmin Prasser, Bankkauffrau, Schwendi (Kreissparkasse Biberach)

Gebhard-Müller-Preis (mit einer Note von 1,1 im Fach Gemeinschaftskunde):
Anna Eichholz, Sozialversicherungsfachangestellte, Schramberg (AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg)

Scheffel-Förderpreis (mit einer Note von 1,2 im Fach Deutsch):
Charlotte Steinhorst, Industriekauffrau, Biberach (Zimmer Medizinsysteme Neu-Ulm)

Belobigungen erhielten:

Bankkauffrau/mann:

Janina Beck, Mietingen (VoBa Ulm/Biberach); Carmen Benz, Ingerkingen; Leon Messing, Maselheim; Simon Prinz, Schemmerhofen; Harald Rueß, Hüttisheim; Daniel Scharov, Ummendorf (Kreissparkasse Biberach)

Industriekauffrau/mann:

Linda Brungardt, Hochdorf (alb-elektric Huber GmbH Biberach); Niklas Göppel, Schwendi (Max Weishaupt GmbH); Christina Haller, Schwendi (Max Weishaupt GmbH); Christian Keller, Schemmerhofen (Vollmer Werke GmbH Biberach)

Kauffrau für Büromanagement:

Shirin Schäle, Biberach (Elektro Förderer GmbH)

Einzelhandelskauffrau:

Lena Reich, Ingoldingen (Raiffeisenmarkt Ingoldingen)

Großhandelskaufmann:

Markus Schwab, Laupheim (Robert Aebi GmbH, Achstetten)

Sozialversicherungsfachangestellte:

Anna Eichholz, Schramberg (AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg); Tobias Mall, Leipheim

(AOK Ulm-Biberach); Ricarda Schorpp, Bergatreute (AOK Bodensee-Oberschwaben); Stefanie Wiggenhauser, Horgenzell (AOK Bodensee-Oberschwaben); Jenny Wingers, St. Georgen (AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg)

(Foto: GMS, es fehlen: Lena Reich und Jenny Wingers)

Presseartikel zum Ulmer Menschenrechtspreis

GMS gewinnt Menschenrechtspreis
Hermann Bantleon GmbH engagiert sich zum Jubiläum – Premiere für Auszeichnung

Von Anna-Lena Kast

Ulm/Biberach – Spürbare Spannung liegt in der Luft, die Schüler sitzen zusammengerückt auf den Stühlen, halten sich teilweise an den Händen. Und dann lüftet Schirmherrin Nina zu Fürstenberg das Ergebnis: Der erste Platz des ersten Ulmer Menschenrechtspreises geht an die Gebhard-Müller-Schule in Biberach. Die Schüler hatten ein Projekt eingereicht, mit dem die indische Schule „Kerala-Bhakar“ in Rajasthan unterstützt wird.
Vor genau 70 Jahren wurde die UN-Menschenrechtscharta in Paris verkündet. Ein Jubiläum, das die Hermann Bantleon GmbH und das Regionalbüro Ulm der Stiftung Menschenrechtsbildung zum Anlass nahmen, den Ulmer Menschenrechtspreis ins Leben zu rufen. „Wir schreiben Geschichte, denn das gab es noch nie in Ulm“, betonte Moderator Ralf Benzmann. Und auch Heribert Großmann, Geschäftsführer von Bantleon und Mitinitiator des Preises, war ob der Verleihung ganz aufgeregt, wie er selbst schmunzelnd verriet: „Sowas macht man eben nicht jeden Tag.“
Zerbrechliche Konstrukte
Als Schirmherrin konnte Nina zu Fürstenberg, Gesellschafterin der Bantleon GmbH, gewonnen werden. Eine Persönlichkeit, der die Menschenrechte schon seit langem sehr am Herzen liegen und für die sie sich sehr einsetzt: „Menschenrechte sind Ideale. Zerbrechliche Konstrukte, die verteidigt werden müssen und für die Verantwortung übernommen werden muss“, sagte sie bei der Preisverleihung. Umso mehr freue sie sich über den Ulmer Menschenrechtspreis und darüber, dass so viele Schulen mit so beeindruckenden Projekten daran teilgenommen haben: „Ich hoffe sehr, dass der Preis eine richtige Institution wird.“
Originalität, Kreativität, Relevanz, Erfolgsaussichten, Selbstständigkeit und Dauerhaftigkeit: Das waren die sechs Kriterien, an denen sich die Projekte von der Jury bemessen lassen mussten. Die Ulmer Kulturbürgermeisterin Iris Mann lobte alle Projekte: „Die Qualität der Projekte war wirklich durchgehend sehr hoch. Es waren keine Projekte, die einfach nur so dahingeschludert wurden: Sie hatten Substanz, waren inhaltlich durchdacht und gut präsentiert.“

Drei Projekte hatten es auf das Treppchen geschafft und dürfen sich nun über finanzielle Unterstützung, gestiftet von der Hermann Bantleon GmbH, freuen. Den mit 1000 Euro dotierten dritten Platz belegte die Urspringschule Schelklingen, deren Schüler ein Schülergericht an ihrer Schule ins Leben gerufen haben. Die Dornstadter Bühl-Realschule erhielt den zweiten Platz, der mit 2000 Euro verbunden ist. Sie widmete sich einem Filmprojekt, das die Situation der Geflüchteten in den Fokus nimmt.
Den mit 5000 Euro und einem Ulmer Spatzen als Trophäe dotierten ersten Platz belegte die Gebhard-Müller-Schule aus Biberach: Deren Schüler reichten ein Projekt ein, das sich ganz einer indischen Schule verschrieben hat. Durch Spenden ermöglicht dieses Projekt 50 indischen Kindern, die Schule zu besuchen und damit Bildung zu erlangen. Zuvor mussten sie als Kindersklaven in einem Steinbruch arbeiten: „Kindheit und Bildung sind auch Menschenrechte. Aber diese Kinder hatten keine Kindheit, weil sie bereits ab dem Alter von sechs Jahren in den Steinbrüchen arbeiten müssen“, betonte Lehrer Ralph Lang, der die indische Schule schon selbst besucht hatte. Das für Lang besondere Erlebnis dort: „Die Kinder sind einfach fasziniert, dass es Schüler auf der Welt gibt, die an sie denken.“ Bereits seit fast fünf Jahren gibt es das Projekt, in Biberach ist es schlicht als das „Indienprojekt“ bekannt, verriet Lang. Das Preisgeld soll diesen Kindern weiter Perspektiven eröffnen.

(aus: Schwäbische Zeitung, 10.11.2018)

Erster Ulmer Menschenrechtspreis geht an die Gebhard-Müller-Schule

Der erste Ulmer Menschenrechtspreis geht nach Biberach an die Gebhard-Müller-Schule. Und zwar für das Indienprojekt der Gebhard-Müller-Schule. Kindersklaven, die sonst in Steinbrüchen arbeiten müssten, können durch das Spendenprojekt eine Schule besuchen. Ausführliche Informationen zum Projekt finden sie hier!

Die Preisverleihung auf Regio TV sehen sie hier!

 

ERASMUS project founds European school of the future

In early October five partner schools from Italy, Greece, Portugal, Sweden and the Netherlands were guests at our school. This meeting marked the beginning of our latest European Erasmus+ project. Over two years the schools want to meet regularly to found a European school of the future. Therefore, the students of the six countries involved will focus on dealing with school rules and the overall concepts of the different schools. The goal is to try, experience and develop a European teaching concept based on  the same standards and on common European values which can be employed in all EU states.

The current stay was accompanied by a varied cultural program. It began with „Maultaschen“ (a typical Swabian dish) and cake, cooked, baked and served by the students of the 11th form of grammar school. After that, the visitors went on to a guided tour across the historic centre of Biberach, admired the church in Steinhausen and, of course, the „Ulmer Münster“, and they watched a very exciting basketball match in Ulm. Offering a cultural experience was the pedagogical approach of this first week. All the participants agreed that this was a good beginning. Our guests were very impressed by our school rules, especially by the strict ban on mobile phones. In their feedback they also underlined the cleanliness and atmosphere at our school and  the students‘ motivation. Probably, a clear set of rules and a culture of appreciation will again form the basis of the school which is to be founded.

Herbstferien an der GMS

Liebe Schüler, Elternhäuser und Bildungspartner,

in den Herbstferien ist unser Sekretariat am

Montag, 29.10.2018 von 8.00 – 12.00 Uhr

besetzt.

Wir wünschen Ihnen gesunde Herbsttage!

Informationstag am 12.01.2019

Erasmusprojekt gründet europäische Schule der Zukunft

>>> ENGLISH VERSION <<<

Anfang Oktober waren fünf Partnerschulen aus Italien, Griechenland, Portugal, Schweden und den Niederlanden an unserer Schule zu Gast. Diese Zusammenkunft bildet den Auftakt des aktuellen europäischen Projektes Erasmus+. Über zwei Jahre hinweg wollen sich die Schulen regelmäßig treffen, um eine europäische Schule der Zukunft zu gründen. Dazu werden sich die Schülerinnen und Schüler aus den sechs beteiligten Ländern mit Schulregeln und den Leitbildern der Schulen intensiv auseinandersetzen. Ziel ist es zu erproben und zu erfahren, ein europaweites Unterrichtskonzept mit einheitlichen Standards und auf der Basis gemeinsamer europäischer Werte zu entwickeln, das in allen EU-Staaten zum Tragen kommen kann.

Der aktuelle Aufenthalt wurde durch ein breit gefächertes kulturelles Programm untermalt. Dieses begann mit Maultaschen und Kuchen nach schwäbischer Rezeptur, gekocht und gebacken durch die Eingangsklassen des beruflichen Gymnasiums. Danach ging es zu einer Stadtbesichtigung in Biberach, zur Kirche in Steinhausen und natürlich zum Ulmer Münster, und abschließend zu einem sehr spannenden Basketballspiel in Ulm. Kultur erfahrbar zu machen, war der pädagogische Ansatz dieser ersten Woche. Die Beteiligten waren sich einig, dass ein guter Anfang gemacht worden ist. Unter dem Aspekt der Schulregeln waren die Gäste besonders auch von dem strikten Handyverbot an unserer Schule beeindruckt. Auch die Sauberkeit an unserer Schule, die Motivation unserer Schülerinnen und Schüler und die Atmosphäre im Haus waren immer wieder Gegenstand der Rückmeldungen. Es ist zu vermuten, dass ein klares Regelwerk und eine wertschätzende Kultur auch die Basis der zu gründenden Schule sein werden.