Demokratie erleben: Juniorwahl an der Gebhard-Müller-Schule

Simulierte Europawahl im Klassenzimmer begeistert mit hoher Wahlbeteiligung

Im Vorfeld der am 9. Juni stattgefundenen Europawahl führte unsere Schule eine bildungspolitisch relevante Aktion durch: eine die Europawahl simulierende Juniorwahl, welche es den Schülerinnen und Schülern ermöglichte, Wahlen und Politik in einem praxisorientierten Kontext zu erleben.

Für eine wohlüberlegte und bewusste Wahl braucht es ein politisches Grund- und Überblickswissen. In diesem Sinne setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler vorweg im Geschichts- und Gemeinschaftskundeunterricht vertieft mit den Wahlen, Europa und aktuellen Wahlprogrammen auseinander.

Die überblickschaffende Vorbereitung, aber auch brisante politische Diskussionen mögen unter anderem die Gründe für die rege Wahlbeteiligung sein. So nahmen 22 verschiedene Klassen an der Juniorwahl teil und erreichten damit eine beeindruckend hohe Wahlbeteiligung von 85%. Dieses politische Engagement erstreckte sich über die Wahlen, so dass sich unsere angehenden Abiturientinnen und Abiturienten als Wahlhelfer meldeten. Zu ihren Aufgaben gehörte sowohl die Durchführung der Wahl, als auch die Auszählung der Stimmzettel, was den Wahlablauf zu einem praxisnahen Einblick in Demokratieprozesse machte.

Mit der Simulation der Europawahl folgt unsere GMS dem schulischen Erziehungsauftrag, der vorsieht, Schülerinnen und Schüler auf ihre staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten vorzubereiten – konkret, ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Dies ist besonders relevant, da erstmalig auch 16-Jährige in Deutschland an der Europawahl teilnehmen durften.

In ganz Deutschland nahmen 5598 Schulen an der Juniorwahl teil. Zur Transparenz und Nachvollziehbarkeit können die Ergebnisse online eingesehen werden. Die breite Beteiligung zeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig in politische Prozesse einzubinden und sie auf ihre Rolle als mündige Bürgerinnen und Bürger vorzubereiten. Folglich konnte ein bedeutender Schritt in der politischen Bildung der Jugendlichen geebnet werden.

Foto (GMS): Wähler, beteiligte Wahlhelfer und organisierende Lehrkräfte bei der Juniorwahl.

Lernen, wo andere Urlaub machen

Erasmus an der Gebhard-Müller-Schule Biberach

Eine Sprache zu lernen, bedeutet Vokabeln und Grammatik zu beherrschen. Doch genauso wichtig ist es, sich in lebensnahen Situationen zurechtzufinden. Dies erlebten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule im Laufe des Jahres während ihrer Erasmusaufenthalte. „Lernen, wo andere Urlaub machen.“ – unter diesem Motto reisten sie um den Globus.

Für 13 Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums führte der Weg in den kulturellen Schmelztiegel Maltas. Die Mixtur aus Lernen und Erleben wurde durch den Besuch einer Sprachschule und das Erkunden der Insel gewährleistet. Exkursionen nach Valetta, Rabat und Mdina boten historische Einblicke und architektonisches Staunen. Neben Kulturprogramm fanden die Reisenden Abkühlung von der sengenden Hitze im kristallklaren Blau der Insel – sei es an Stränden oder bei einer Bootsfahrt zur Insel Comino. Überwindung und Mut zeigten die Jugendlichen beim Klippenspringen am St Peter’s Pool – ein Highlight der Reise, kontrastiert durch gemütliche Fußball- und Kartenabende.

In ähnlich warme Gefilde nach Almuñécar in Spanien ging es für 30 Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und des Berufskollegs Fremdsprachen. Im subtropischen Klima und umgeben von malerischen Altstädten besuchten die Lernenden vormittags eine Sprachschule, während nachmittags gemeinschaftsschürende Aktivitäten wie Kajakfahren, Schnorcheln und Karaoke auf dem Plan standen. Bei gemeinsamer Paella am Strand und Workshops in Flamenco, Salsa und Bachata waren die Sinne der Jugendlichen gefragt.

Angehende Banker, Industriekaufleute und Einzelhandelskaufleute unserer Schule sammelten in Athlone, Irland, wertvolle Erfahrungen. Sprachkurs und ein vierwöchiges Praktikum boten eine intensive Lern- und Arbeitszeit. Neben den gewinnbringenden Verpflichtungen organisierten die Auszubildenden selbstständig Ausflüge quer durch die Insel. Kulturelle Vielfalt bot sich im belebten Dublin, während das malerische Galway mit Tradition und Ruhe überzeugte. Abschluss und Highlight der Reise war das Naturspektakel der Cliffs of Moher.

Aus pädagogischer Sicht ermöglichen diese Erasmusaufenthalte das Eintauchen in andere Kulturen und beweisen, dass Kultur und Kontext Sprachenlernen begünstigen. Aus persönlicher Sicht offenbaren die vielen vergossenen Tränen bei der Abreise, wie wertvoll und prägend solche Reisen für Jugendliche sein können.

Foto (GMS): Begleitende Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler auf Malta.

Blick hinter die Kulissen der Finanzwelt

Experteneinblicke und Zukunftsimpulse an der Gebhard-Müller-Schule

In einer kurzweiligen Vortragsveranstaltung verknüpften der amtierende Sparkassenpräsident Baden-Württembergs, Peter Schneider, und der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Neu-Ulm eG, Dr. Wolfgang Seel, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Finanzwirtschaft. Etwa 500 Schülerinnen und Schüler unserer Gebhard-Müller-Schule (GMS) mit kaufmännischem Schwerpunkt erhielten die Gelegenheit, die Perspektiven zweier führender Köpfe der Finanzbranche zu erleben.

Schulleiter Thomas Ohlhauser und der 1. Vorsitzende des Vereins der Ehemaligen und Freunde der GMS Hans Lenkawa begrüßten an diesem besonderen Tag beide Redner, interessierte Mitglieder des Fördervereins, Lehrkräfte und Schülerschaft.

Den Auftakt machte Peter Schneider, der eine besondere Rolle in der Schulgeschichte unserer Schule spielt. Unter seiner Amtszeit als Landrat des Landkreises Biberach wurde der Beschluss für den Neubau der GMS gefasst und umgesetzt. In seinem Vortrag beleuchtete Peter Schneider die Frage, ob eine eigene Finanzwirtschaft in Deutschland noch notwendig sei. Ein Blick in die Vergangenheit und Gegenwart offenbare dabei die Wichtigkeit von Regionalbanken für die Wirtschaftsentwicklung, insbesondere im Kontext der Nachkriegszeit, der Finanzkrise 2008 und der Corona-Pandemie.

Einen Blick in die Zukunft richtete hingegen Dr. Wolfgang Seel, welcher als ehemaliger Schüler des Berufskollegs und der kaufmännischen Berufsschule der GMS eine persönliche Verbundenheit zu unserer Schule hat. In seinem zukunftsweisenden Vortrag referierte Dr. Seel über die Finanzwelt im Kontext der Nachhaltigkeit bei Kreditinstituten. Die Herausforderungen und Erfahrungen der VR-Bank Neu-Ulm als Pilotbank in Sachen Nachhaltigkeit boten einen greifbaren Ausblick auf künftige Perspektiven.

Die Vortragsveranstaltung fand ihren Abschluss in einer Fragerunde, in der die Schülerinnen und Schüler persönliche, fachliche und zukunftsorientierte Fragen stellten. Von besonderem Interesse waren hierbei berufliche Werdegänge der Redner, die Expertensicht auf Zukunftsherausforderungen wie Digitalisierung und Ratschläge für Finanzinteressierte der GMS.

Die Vortragsveranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Finanzwelt und eine mögliche Inspiration für den eigenen Zukunftsweg. Sie endete mit dem Gefühl, nicht nur Zuhörer, sondern aktive Teilnehmer an einem Dialog über die Zukunft der Wirtschaft zu sein.

 

Foto (GMS): von links: Peter Schneider, interessierte Schüler, Thomas Ohlhauser, Hans Lenkawa und Dr. Wolfgang Seel.

Blutspendetag im Kreisberufsschulzentrum

Blutspendetag am Donnerstag, 29. Februar 2024 von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr

im KREISBERUFSSCHULZENTRUM / Turnhalle (Leipzigstrasse 11, 88400 Biberach)

Informiere Dich hier und reserviere gleich Deinen Termin!

 

Öffnungszeiten Sekretariat in den Faschingsferien

Das Sekretariat der Gebhard-Müller-Schule hat während der Faschingsferien vom 09.02.2024 bis zum 16.02.2024 nicht geöffnet. Bitte werfen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in den Briefkasten des BSZ (siehe Grafik). Sie können ab dem 19.02.2024 bis zum 01.03.2024. Ihre Unterlagen auch noch im Sekretariat abgeben. Anmeldeschluss für das kommende Schuljahr 2024/2025 ist der 01.03.2024.

Seniorenarbeit an der Gebhard-Müller-Schule geht in die nächste Runde

Neue Kurse beginnen im März

Seit nun 20 Jahren und zweijähriger „Coronapause“ gibt es das Projekt der Gebhard-Müller-Schule, der Kaufmännischen Schule, bei dem Schüler des Wirtschaftsgymnasiums meist ältere Menschen unterrichten. In dieser Zeit haben mehr als 1000 Senioren und etwa 300 Schüler von dieser Einrichtung profitiert.

Angeboten werden Kurse je nach Nachfrage in Englisch (Anfänger und Fortgeschrittene), Spanisch (Anfänger und Fortgeschrittene), Informatik/Computer für Anfänger und mit Vorkenntnissen und eine Kombination aus Informatik und der Handhabung des Smartphones.

Die Kurse finden jeweils mittwochs um 14:00 Uhr statt und laufen ein Schulhalbjahr. Neben der Wissensvermittlung spielt die Beziehung zwischen Jung und Alt eine zentrale Rolle. Die Schüler der Gebhard-Müller-Schule bereiten den Unterricht eigenverantwortlich vor und üben damit Werte wie Verlässlichkeit, Verantwortung, Pünktlichkeit und Geduld praktisch ein. Es ist immer ein Gewinn für beide Seiten, bei dem die Freude nicht zu kurz kommt.

Ein Informationstreffen ist am Mittwoch, 06. März, um 15:00 Uhr in der Gebhard-Müller-Schule, Leipzigstraße 25 in Raum 147 (Lehrerzimmer im 1. Stock).

Unterrichtsbeginn ist am Mittwoch, 13. März, um 14:00 Uhr.

Anmeldungen und Informationen gibt es unter Telefon 07351/346218 (Schulsekretariat).

Die Kursgebühr beträgt 15 Euro.

Schultradition mit pädagogischem Mehrwert

Jährliches Skischullandheim unserer GMS geht in die nächste Runde

In den letzten Wochen des ersten Schulhalbjahres gehört das Skischullandheim unserer Schule zur festen Tradition. Für alle Eingangsklassen des Wirtschaftsgymnasiums ging es in das schneesichere La Rosière in Frankreich nahe der italienischen Grenze.

Die Reise bot mehr als nur Schnee und Sonne; sie war gespickt mit gemeinsamen Aktivitäten. Von einem Eishockeyspielbesuch über den Bau einer Schneebar bis hin zum klassischen Schlittenfahren – eine facettenreiche Zeit war den Schülern und Schülerinnen garantiert.

Untergebracht waren die Schneebegeisterten in Gruppenapartments direkt an der Piste. Hinter diesem pädagogischen Konzept steckt die Idee, den Jugendlichen gemeinschaftliche Verantwortung zu übertragen und Autonomie einzufordern. Alltagssituationen wie Organisation, Verpflegung und Sauberkeit mussten gemeinsam gemeistert werden, wodurch sich Schüler und Schülerinnen intensiver als im täglichen Schulbetrieb kennenlernen konnten.

Teil des pädagogischen Gedankens ist weiterhin die Verbindung des sozialen Miteinanders mit sportlicher Betätigung. Im gemeinsamen Sport entfalte sich die Personal- und Sozialkompetenz junger Menschen. Beim Skifahren könne man „regelrecht das Fundament einer entwicklungsförderlichen Beziehung entstehen sehen“, so die jährlichen Organisatoren des Skischullandheims. Diesen Zusammenhalt konnten die Teilnehmenden in vielen Situationen unter Beweis stellen, wenn es hieß: helfen und sich helfen lassen.

Für viele Jugendliche war diese Erfahrung Neuland. Das Erlernen einer Sportart auf 1850 Metern Höhe, das Erschließen einer neuen Urlaubsdimension und das der Natur ausgesetzt Sein formten einen Kontrast zu bisherigen Abschluss- und Studienfahrten. Ermöglicht wird das ganze unter anderem durch Bereitstellung von Sportequipment seitens des Landratsamtes, was allen Teilnehmenden, unabhängig von finanziellen Ressourcen, diese Erfahrung zu machen ermöglichte.

Für die Lehrkräfte ist es jedes Jahr aufs Neue bereichernd zu beobachten, wie sich Schüler und Schülerinnen, die zuvor noch nie in einem Sessellift saßen, von Tag zu Tag weiter vorwagen. Die hierdurch gefestigten Beziehungen sind für die weiteren Jahre zum Abitur, und oft darüber hinaus, prägend. Dadurch steht fest: Das Skischullandheim ist nicht nur eine Tradition unserer GMS, sondern ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung Jugendlicher.

Foto (GMS): Die diesjährigen Eingangsklassen des Wirtschaftsgymnasiums bei bestem Wetter auf der Piste.

Feierliche Verabschiedung der kaufmännischen Absolventen

79 Kaufleute ins Berufsleben entlassen

79 stolze Absolventinnen und Absolventen unserer GMS erwarben und feierten den Abschluss ihrer Berufsschulprüfungen in sieben kaufmännischen Ausbildungsberufen aus den Bereichen Bank, Büromanagement, Industrie, Einzelhandel, Groß- und Außenhandelsmanagement, Sozialversicherung und E-Commerce.

Begrüßt und in Empfang genommen wurden die Absolventinnen und Absolventen, Vertreter und Vertreterinnen der Ausbildungsbetriebe, Freunde und Familie von der Schulleitung. In seiner einführenden Rede übermittelte unser neuer Abteilungsleiter der Berufsschule, Manfred Maichel, seine herzlichen Glückwünsche. Eine Geste, die von Schulleiter Thomas Ohlhauser fortgeführt wurde.

Thomas Ohlhauser betonte die Herausforderungen der letzten Monate und Jahre, welche von globalen Krisen bis hin zu Bildungssorgen, PISA-Schock und einer vermeintlich unmotivierten Generation reichen. Jedoch ermunterte der Schulleiter dazu, sich auch auf das Positive zu besinnen – beispielhaft die Leistungen der erfolgreichen Abgänger. Diese stünden als Beweis dafür, dass Motivation, Engagement und soziales Miteinander Früchte tragen. Die Wertschätzung für ihre Leistungen wurde verdeutlicht, als er die Anzahl der Ausbildungsberufe den Studiengängen gegenüberstellte: Auch wenn es deutlich mehr Studiengänge gibt, bilden die Auszubildenden das Fundament der Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Vertreterin der Ausbildungsbetriebe und Ausbilderin bei der Kreissparkasse Biberach, Svenja Demuth, knüpfte an den Rückblick der letzten Monate und Jahre an und blickte zurück auf den Beginn der Ausbildung. Sie verglich den Weg der Auszubildenden metaphorisch mit dem Erklimmen eines Berges, bei dem die Wahl der richtigen Strecke, ein nicht zu schwerer Rucksack und Teamarbeit entscheidend sind. Dies verdeutlichte erneut den Gedanken des Miteinanders und offenbart den Stolz auf die ehemaligen Auszubildenden. Und auch wenn alternative Wege denkbar seien, so hätten die jungen Absolventinnen und Absolventen einen wesentlichen Grundbaustein für ihre berufliche Zukunft gelegt. Ihre herzlichen Worte schloss Svenja Demuth mit einem Augenzwinkern auf die Freuden des ersten richtigen Gehaltes ab, bevor es zum mit Spannung erwartetem Höhepunkt kam: die feierliche Überreichung von Belobigungen, Preisen und Sonderpreisen.

Nach den Auszeichnungen erhielten die Absolventinnen und Absolventen im kleineren Rahmen durch ihre Klassenlehrkräfte die wohlverdienten Abschlusszeugnisse. Die feierliche Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt durch die schwungvollen Stücke der Schulband. Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein mit Kuchen und Getränken konnten Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche mit nun ehemaligen Schülern und Schülerinnen gemeinsam auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken und so manches erlebte Ereignis humorvoll Revue passieren lassen.

Foto (GMS): Abteilungsleiter Manfred Maichel mit den diesjährigen Preis- und Lobträgern.

Preise gingen an:

Vivien Gruler, Villingendorf, AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg; Juliana König, Altheim, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG; Nancy Pana, Bingen, AOK Bodensee-Oberschwaben; Alessa Römer, Biberach, AOK Ulm-Biberach; Alwina Rose, Ulm, AOK Ulm-Biberach; Ulrike Teichmüller, Mittelbiberach, AOK Ulm-Biberach; Lena Weiß, Meckenbeuren, Ravensburger AG.

Belobigungen erhielten:

Cansu Arikan, Ulm, AOK Ulm-Biberach; Alina Beschnitt, Oberndorf a. Neckar, AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg; Sophie Deutscher, Wain, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG; Ina Enderle, Äpfingen, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG; Marie Fischer, Vogt, Thommel; Yannick Harfmann, Laupheim, VR-Bank Laupheim-Illertal eG; Lisa Herrmann, Bad Waldsee, AOK Bodensee-Oberschwaben; Leonie Huber, Alleshausen, VR Bank Riedlingen-Federseee eG; Stefan Kaiser, Ulm, Esta Absaugtechnik; Lara Keller, Reute, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG; Lukas Kosok, Bad Schussenried, KSK Biberach; Andrea Lehner, Altheim, Kreishandwerkerschaft Biberach; Anna Lorinser, Betzenweiler, Bucher KG; Finn-Luca Lott, Bad Saulgau, Expert Bad Saulgau; Daniel Mast, Laupheim, KSK Biberach; Julian Maucher, Füramoos, Berger Feintechnik GmbH; Annika Riedmüller, Biberach, BayWa AG; Johanna Ruedi, Biberach, Reck-Technik GmbH & Co.KG; Andreas Spöcker, Neufra, FORM + TEST Seidner Co. GmbH; Miriam Stroppel, Ulm, AOK Ulm-Biberach; Miriam Thumm, Giengen, Gardena; Jana Tremer, Weingarten, AOK Bodensee-Oberschwaben; Jannik Voehringer, Schemmerhofen, CATO Gmbh; Evelyn Vogel, Mittelbuch, Jako Baudenkmalpflege GmbH; Vanessa Zeh, Winterstettenstadt, Gustav Gerster GmbH&Co. KG; Florian Zimmermann, Schwendi, KSK Biberach.

Mit Sonderpreisen wurden ausgezeichnet:

Preis des Landrates

Der Preis des Landrates ging an die Sozialversicherungsfachangestellten Nancy Pana, Bingen, AOK Bodensee-Oberschwaben, an Alwina Rose, Ulm, AOK Ulm-Biberach und an Ulrike Teichmüller, Mittelbiberach, AOK Ulm-Biberach (mit einer Durchschnittsnote von 1,0).

Gebhard-Müller-Preis

Den Gebhard-Müller-Preis für die beste Leistung in Geschichte und Gemeinschaftskunde holten sich die Sozialversicherungsfachangestellte Nancy Pana, Bingen, AOK Bodensee-Oberschwaben und die Sozialversicherungsfachangestellte Alwina Rose, Ulm, AOK Ulm-Biberach (beide mit der Note 1,0).

Hilde-Frey-Preis

Anlässlich hervorragender Leistungen wurden die Sozialversicherungsfachangestellten Nancy Pana, Bingen, AOK Bodensee-Oberschwaben, Alwina Rose, Ulm, AOK Ulm-Biberach und Ulrike Teichmüller, Mittelbiberach, AOK Ulm-Biberach für den Hilde-Frey-Preis vorgeschlagen (mit einer Durchschnittsnote von 1,0).

Infotag am Samstag, 27.01.2024 von 10.00 – 12.00 Uhr in der Aula der Gebhard-Müller-Schule

Wir werden einen Einblick über folgende Schularten geben:

– Wirtschaftsgymnasium
(Erwerb der allgemeinen Hochschulreife)

Kaufmännisches Berufskolleg I und II
(Erwerb der Fachhochschulreife)

Berufskolleg Fremdsprachen
(Erwerb der Fachhochschulreife)

– Wirtschaftsschule/Berufsfachschule
(Erwerb der mittleren Reife)

Wir freuen uns, Sie an diesem Tag bei uns in der Aula begrüßen zu dürfen! Parkplätze finden Sie bei uns in der Tiefgarage.

Weitere Informationen zu den Schularten finden Sie hier!

Flyer Infotag

Kunstinstallation “VERWOBEN” verbindet unsere Schulen und Schüler*innen

Gebhard-Müller-Schule, Schwarzbach-Schule und  Biberach präsentieren ein einladendes Willkommenstor der Zusammengehörigkeit

In der Welt der Kunst ist die Frage „Was ist und kann Kunst“ schon seit jeher ein viel diskutiertes Thema. Doch bei einem Kooperationsprojekt unserer Gebhard-Müller-Schule (GMS), der Schwarzbach-Schule und der Jugendkunstschule (JUKS) Biberach entstand eine Kunstinstallation, die auf ihre eigene Weise eine Antwort auf diese Frage zu geben scheint.

Unter der Leitung der Modedesignerin und Textilkünstlerin Silke Debler sowie Frau Wieland und Herr Gutschker arbeiteten Schüler und Schülerinnen unserer Schule und der Schwarzbach-Schule monatelang mit Hingabe und Enthusiasmus an der Kunstinstallation mit dem Titel „VERWOBEN“. Während des gesamten Schaffensprozesses konnte man dabei beobachten, dass sich die Schüler und Schülerinnen gegenseitig halfen und aufeinander angewiesen waren. Selbst während der heißen Hochsommertage hielten die Kunstschaffenden an ihrem Vorhaben fest, belohnten sich aber auch mit Pausen und einer Abkühlung bei einem gemeinsamen Eis. Diese kreative Energie zog interessierte andere Klassen an, die sich beteiligten und ihren Beitrag leisten wollten.

Das Besondere an der Kunstinstallation sind der dahinterliegende Gedanke und der Schaffensprozess. Immer mehr rücken Nachhaltigkeit und Upcycling in den Fokus, weshalb ausschließlich auf alte Materialien gesetzt wurde. Stoffstreifen, Wolle und Kordeln wurden von Hand in grobmaschigen Drahtgeflechten verwoben, bevor diese zusammengesetzt wurden.

Seit dem neuen Schuljahr ziert die farbenfrohe Kunstinstallation die Schwarzbach-Schule und dient als einladendes Willkommenstor. Der Titel „VERWOBEN“ hat dabei doppelten Charakter: Einerseits erinnert die verwendete Technik an das Weben, andererseits symbolisiert das Kunstwerk Einheit und Verknüpfung unterschiedlicher Persönlichkeiten und Hintergründe. Die Essenz des Werkes – Zusammenhalt, Diversität, Zugehörigkeit und Stärke – offenbart sich in den Pfeilern und Farben.

Die Kooperation zwischen GMS, Schwarzbach-Schule und der JUKS Biberach hat nicht nur eine beeindruckende Installation hervorgebracht, sondern den Zusammenhalt verschiedener Menschengruppen gestärkt. „VERWOBEN“ steht als ein bleibendes Zeichen dieser Zusammenarbeit und Verbindung. Auch wenn die Frage, was Kunst ist und kann, nach wie vor ein komplexes Rätsel darstellt, so zeigt dieses Projekt: Kunst kann Menschen zusammenbringen, vereinen und verweben.