Verabschiedungen aus dem Kollegium Sommer 2022

Pensionierungen zum Schuljahresende

Nach den Abschlussveranstaltungen in allen vier Schularten galt es in der letzten Schulwoche noch, drei langgediente Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand zu verabschieden:

Manchmal geht man zwei Mal:
Marianne Trapp (2. v.l.) war bereits zum Ende des letzten Schuljahres verabschiedet worden, ließ sich aufgrund des Bedarfs am Fach Französisch aber für ein weiteres Jahr verpflichten. So froh sie nun ist, in den wohlverdienten Ruhestand eintreten zu können, so sehr wird sie der Gebhard-Müller-Schule fehlen. Viele Klassenfahrten, vor allem nach Frankreich, trugen die Handschrift der ehemaligen Chancengleichstellungsbeauftragten, Verbindungslehrerin und Personalrätin.

Modisch im Dienst der Literatur:
Martina Vögtler-Wulz (2. v.r.) kam im Jahr 2000 an die Biberacher Kaufmännische Schule. Ihre Faszination für ferne Länder brachte sie in die Organisation von Studienreisen ein. Es gelang ihr, die Schülerinnen und Schüler für deutsche Literatur und französische Sprache sowie für Stil und Modebewusstsein zu begeistern. Über 14 Jahre lang hat sie als Ausbildungslehrerin jungen Praktikanten mit Umsicht und pädagogischer Leidenschaft Schule und Unterricht nahegebracht.

“Geistlicher Rat” nach 34 Jahren:
Jürgen Lutz (Mitte) trat seinen Dienst als Studienreferendar 1988 an der Gebhard-Müller-Schule an, an der er neun Jahre zuvor sein Abitur absolviert hatte. Seine Begeisterung für Kultur ließ der „bekennende Oberschwabe“ in den Schüleraustausch mit der Biberacher Partnerstadt Asti einfließen, zudem war er Verbindungslehrer und bis zum Jahr 2016 Pressereferent der Schule. Das Kollegium verabschiedete seinen dienstältesten Kollegen mit einem zünftigen Ständchen.

Im Gegenzug zu den drei Pensionierungen werden zum kommenden Schuljahr neun neue Kolleginnen und Kollegen ihren Dienst an der Gebhard-Müller-Schule antreten.

Foto (GMS): Schulleiter Thomas Ohlhauser (re.) und Personalrat Holger Braetsch (li.) bedankten sich mit persönlichen Worten für das in den vielen Jahren erbrachte Engagement für unsere Schulgemeinschaft.

Abgabe Bewerbungsunterlagen (Bewo) bis Dienstag, 19.07.2022

Die Abgabe der Bewerbungsunterlagen für das kommende Schuljahr muss bis spätestens Dienstag, 19.07.2022 erfolgt sein. Das Sekretariat ist in der Schützenwoche (18.07.2022 – 22.07.2022) täglich von 7:30 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Fachabitur 2022 an der Gebhard-Müller-Schule

Gebhard-Müller-Schule feierte Abschlüsse am Kaufmännischen Berufskolleg
81 Absolventinnen und Absolventen erwarben die Fachhochschulreife

Auch in diesem Schuljahr folgte an der Gebhard-Müller-Schule wieder eine Abschlussveranstaltung auf die nächste. Begonnen hatten die Kaufleute, gefolgt von der Wirtschaftsschule und dem Wirtschaftsgymnasium. Und kurz vor der Einladung zur Verleihung der Hilde-Frey-Preise aller berufsbildenden Schulen beschloss das Berufskolleg den Reigen der Abschlussfeiern im Atrium der Biberacher kaufmännischen Schule. Das Kaufmännische Berufskolleg II, das Kaufmännische Berufskolleg Fremdsprachen und das Einjährige Kaufmännische Berufskolleg Fachhochschulreife konnte in der letzten Woche 81 Schülerinnen und Schüler erfolgreich mit der Fachhochschulreife entlassen. In den ersten beiden wurde ein Notendurchschnitt von 2,6 erzielt, im BKFH ein Schnitt von 2,2.

So komplex das berufsbildenden Schulsystem auch ist, es lassen sich viele Wege zum Erfolg finden: Das Berufskolleg führt auf Basis der Mittleren Reife, die zum Beispiel über die Berufsfachschule an der Gebhard-Müller-Schule in Biberach erworben werden kann, in einem oder zwei Schuljahren zur Fachhochschulreife. Der Stellvertretende Schulleiter Peter Dann nutze seine Festrede dazu, den Absolventinnen und Absolventen vielfältige Möglichkeiten aufzuzeigen und sie durch beispielhafte Studienstandorte und Studiengänge zu navigieren. Er hob die gute Hochschulinfrastruktur in Baden-Württemberg, im Oberland und in Bayern hervor. Jetzt sei es vor allem wichtig zu wissen, was man fachlich wolle, es gebe unzählige Möglichkeiten, von Betriebswirtschaft und Informatik über Pharmatechnik oder Ernährungs- und Hygienetechnik. Viele Fachhochschulen, vor Ort in Biberach oder beispielhaft in Neu-Ulm, Sigmaringen, Weingarten, Kempten, Konstanz oder Nürtingen, warteten ebenso wie die freie Wirtschaft nur auf interessierten und leistungsbereiten Nachwuchs.

Abteilungsleiterin Simone Rehm freute sich, zusätzlich zur Fachhochschulreife zehn Schülerinnen und Schüler die Urkunde zum/r „Staatlich geprüften Wirtschaftsassistenten/in“ überreichen zu können. Acht Absolventinnen und Absolventen des Berufskollegs Fremdsprachen konnten die Zusatzprüfung Wirtschaftsenglisch erfolgreich ablegen und erhielten das KMK-Zertifikat Englisch Niveaustufe III (B2), zwei Schülerinnen und Schüler das KMK-Zertifikat Französisch Niveaustufe II (B1).

Neben der Erweiterung der Allgemeinbildung vermittelt das Berufskolleg vertiefte fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse und die Fähigkeit, selbstständig kaufmännische und verwaltende Tätigkeiten auszuüben. Dazu bereitet das Berufskolleg Fremdsprachen für fremdsprachlich geprägte Aufgabenfelder vor, an der Gebhard-Müller-Schule mit den Schwerpunkten Englisch und Französisch, ab dem nächsten Schuljahr mit Spanisch anstatt Französisch. Die Zusatzprüfung zum/zur „Staatlich geprüften Wirtschaftsassistent/in“ ermöglicht bei einem entsprechenden Notendurchschnitt den Einstieg in die Wirtschaftsoberschule. Das Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife (BKFH) führt innerhalb eines Jahres zur bundesweit anerkannten allgemeinen Fachhochschulreife. Hierauf können sich junge Erwachsene bewerben, welche über die Mittlere Reife und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem beruflich einschlägigen Bereich verfügen oder mindestens fünf Jahre in einem Beruf tätig waren, welcher dem Besuch des kaufmännischen BKFH fachlich entspricht.

Der Preis des Landrats (für die beste Gesamtleistung) konnte drei Mal vergeben werden: an Tobias Guntermann (BKF2) sowie an Selina Manz (BKFH) und Luise Schwarzkopf (BK 2-2).

Der Gebhard-Müller-Preis (für die beste Leistung in Geschichte und Gemeinschaftskunde) konnte zwei Mal verliehen werden, an Manuel Geiger (BK II) und Anneli Härle (BKFH).

Schulpreise (für Leistungen in allen BK-Klassen zwischen einem Notendurchschnitt von 1,0 und 1,5) gingen an Manuel Geiger (BK 2-1) und Luise Schwarzkopf (BK 2-2).

Belobigungen (für Notendurchschnitte von 1,6 und 2,0) erhielten: Samuel Ahlemann, Timo Büchele, Saskia Dallmann, Elisa Geikl, Tobias Guntermann, Anneli Härle, Nora Imhof, Selina Manz, Julia Popp, Sonja Popp, Clarissa Reiter, Simon Rundel, Maximilian Schmierer, Tobias Schuhmacher, Elisabeth Smirnov, Selina Steidele, Lilien Tasev und Hanna Wörz.

Die 2022er Absolventen des Fachabiturs sind:

Adam Robert, Ahlemann Samuel, Appel David, Baltres Kiara, Berger Stefanie, Berther Ingo, Beutel Theresa, Braig Daniel, Brkic Aleksandar, Büchele Timo, Bugar Sandra, Calasso Michelle, Cascorbi Lorenz, Ceran Ravza, Cristante Romina, Dallmann Saskia, Demirkiran Selina, Deumlich Ylvi, Do Tomy, Egel Evelyn, Engel Julianna, Erne Andreas, Ersing Nina, Feka Shpat, Fick Alisa, Fröhlich Marla, Geiger Manuel, Geikl Elisa, Göldner Loredana, Guntermann Tobias, Guter Tobias, Härle Annelie, Hauger Laura, Hecht Anais, Helmig Marco, Hepp Marvin, Hiller Daniel, Hontzia Noah, Hörner Susanne, Hubert Erwin, Huckle Jana, Imhof Nora, Isser Lara Marie, Jaiteh Fatou, Kahle Nina, Karnaoud Dounia, Kasap Taha, Krasniqi Yllka, Ladaeva Alisa, Ladel Malte, Lelkes Kai, Lupis Lovro, Manz Selina, Matoshi Trina, Mc Allen Shawn, Missel Niklas, Mitrovic Ana, Müller Erik, Münst Michelle, Musch Amelie, Nuic David, Popp Julia, Popp Sonja, Reiter Clarissa, Rundel Simon, Sauter Dominik, Schirmer Ralf, Schlachter Myriam, Schlosser Laura, Schmierer Maximilian, Schuhmacher Tobias, Schuppert Jonas, Schwarzkopf Luise, Selmani Loreta, Smirnov Elisabeth, Sonntag Jona, Steidele Selina, Steinhauser Dominik, Stührmann Hanna, Tasev Lilien, Uz Ceyda, Vlachodimos Nikolaos, Wörz Hanna und Zeitlmann Robin

Foto (GMS): Preis- und Lobträger des Kaufmännischen Berufskollegs 2022

86 Mal “Abitur 2022” – sensationeller Durchschnitt von 2,1

86 Abiturient*innen und 11 Absolvent*innen mit Fachabitur verabschiedet

Es war die erste Abitur-Feier, die wieder ohne Bedingungen der Corona-Verordnung durchgeführt werden konnte. Und es war auch der erste Abi-Jahrgang ohne Pandemie-Bedingungen, der nicht außerhalb feierte. Für Jürgen Hartinger, Abteilungsleiter des Biberacher Wirtschaftsgymnasiums, biete sich das schöne Ambiente im Eingangsbereich der Schule und das helle Atrium mit Bühnen auf mehreren Ebenen dazu regelrecht an. Die Angehörigen und Freunde der fast 100 Absolventinnen und Absolventen konnten sich bereits eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung der Feier im Schulhaus einfinden. Bei ungezwungenen Gesprächen zwischen Schülern, Eltern und Lehrern konnte so bereits auf die eine oder andere Begebenheit während der letzten drei Jahre zurückgeschaut werden.

Dann begrüßten Naema Schiedel und Lukas Brüstle pünktlich alle scheidenden Oberstufenschülerinnen und -schüler, ihre Gäste sowie die Lehrerinnen und Lehrer des Wirtschaftsgymnasiums. Die beiden moderierten souverän und humorvoll durch den Abend. Sie präsentierten das Motto des diesjährigen Jahrgangs: „13 Jahre im falschen Film“, woran Schulleiter Thomas Ohlhauser in seiner Festrede anknüpfte. Ohlhauser freute sich, dass die Feier des diesjährigen Abiturs wieder „ganz normal“ stattfinden konnte. Er bedankte sich bei allen Lehrerinnen und Lehrern „für die hervorragende Arbeit, ganz besonders in den letzten Tagen des mündlichen Abiturs“, die bis zum Ende sehr spannend gewesen seien, und würdigte die “Abi-Awards” passend zum Thema „Film und Festival“ als solides Fundament für die vielfältigsten beruflichen Wege, die jetzt vor den Absolventinnen und Absolventen liegen. Neben einem sensationellen Schnitt von 2,1 hätten die jungen Erwachsenen vor allem einen langen Atem durch zwei nicht immer einfache Jahre der Pandemie bewiesen. Der Zusammenhalt, der durch die Skischullandheime im ersten Jahr an der Schule grundgelegt worden sei, hätte sich in dieser turbulenten Zeit bewährt. Er sei auch die Basis für alle Studien und Berufe, die nun auf die Absolventinnen und Absolventen warten.

Mit einem kurzweiligen Programm verabschiedeten sich die Abiturientinnen und Abiturienten von ihren Pädagogen, bevor der grüne Innenhof der Schule die Gäste zum gemütlichen Beisammensein bei Speisen und Getränken nach außen lockte. Einen großen Raum nahmen zuvor noch die 11 Schulpreise, sage und schreibe 29 Belobigungen, 7 Sonderpreise sowie die Zeugnisvergabe an die die 98 Absolventinnen und Absolventen ein. Den Reigen eröffnete Julia Hiller, die als Jahrgangsbeste mehrere Urkunden mit nach Hause nehmen durfte.

Schulpreise (für Durchschnitte bis 1,4) gingen an:

Franziska Birk, Tamara Botzenhart, Dennis Branz, Katharina De Jarnatt, Julia Hiller, Celine Israel, Lewin Frank Jones, Felix Lukas Möhrke, Naema Ronja Schiedel, Linda Schneider und Luis Wiest

Belobigungen (für Durchschnitte bis 1,9) erhielten:

Ann-Sophie Berg, Michael Böll, Koray Boyaci, Katja Brehm, Nadine Christ, Sarah-Katharina Ehrhardt, Franziska Maria Ewertz, Lisa Feyen, Theresa Frick, Anna Elena Fritzsche, Jule Fromm, Marius Götz, Vanessa Grabinski, Tessa Karina Ickenstein, Lukas Janke, Felix Jaumann, Michelle Kehrer, Inka Keller, Anna Klingelhöller, Krischke, Moritz Maria Franziska Maier, Malte Meister, Peter Pfrommer, Anna Rost, Benita Maria Scheffold, Anita Schlau, Maren Schmid, Elias Karl Schmidberger und Yannick Weißer

Sonderpreise wurden verliehen:

• den Preis des Landrats (beste Leistung des Jahrgangs mit 1,0): Julia Hiller
• nominiert für den Hilde-Frey-Preis (Beste der Schule im Abschlussjahr 2020/21) wurde: Julia Hiller
• den Gebhard-Müller-Preis für die beste Note im Fach Geschichte und Gemeinschaftskunde in den Jahrgangsstufen erhielt: Naema Schiedel
• nominiert für den Rosemarie-Weber-Preis mit der besten Leistung in BWL in den Jahrgangsstufen wurde: Franziska Birk
• der Scheffel-Preis für die beste Leistung in Deutsch in den Jahrgangsstufen und in Deutsch im Abitur ging an: Linda Schneider
• der Chemie-Preis für das beste Abitur im Fach Chemie ging an: Marius Götz und Lewin Jonas

Die Abiturientinnen und Abiturienten 2022 der Gebhard-Müller-Schule sind:

Baur, Hannah; Beigel, Calvin; Berg, Ann-Sophie; Birk, Franziska; Böll, Michael; Botzenhart, Tamara; Boyaci, Koray; Branz, Dennis; Brehm, Katja; Brüstle, Lukas; Cakar, Dilara; Christ, Nadine; Cosic, Matilda; Damm, Malte-Finn; De Jarnatt, Katharina; Denzel, Marcel; Drechsel, Vincent; Duft, Marcel; Ege, Franziska Marie; Ehrhardt, Sarah-Katharina; Ewertz, Franziska Maria; Fels, Manuel; Feyen, Lisa; Fleischer-Daiber, Carla; Frick, Theresa; Fritzsche, Anna Elena; Fromm, Jule; Götz, Marius; Grabinski, Vanessa; Grathwohl, Madlene; Gutermann, Robin; Hanser, Marco; Heitele, Hendric; Herdrich, Alina; Herwede, Mike Patrick; Heudorfer, Levi; Hiller, Julia; Ickenstein, Tessa Karina; Islami, Agnesa; Israel, Celine; Janke, Lukas; Jaumann, Felix; Jones, Lewin Frank; Karnik, Tom; Kehrer, Michelle; Keller, Inka; Klatt, Michelle; Klingelhöller, Anna; Konrad, Magdalena; Koopmann, Annika Gian; Koschuhar, Aline; Krischke, Moritz; Kubot, Kevin; Langlouis, Alexander; Lehmann, Marc; Lozenko, Gleb; Maier, Maria Franziska; Meinhardt, Jana Marie; Meister, Malte; Möhrke, Felix Lukas; Müller, Luis; Müller, Michelle; Perfetto, Sofia; Peter, Janis; Pfrommer, Peter; Pohl, Marco; Rieber, Julius; Rost, Anna; Rüther, Noel-Maximilian; Scheffold, Benita Maria; Schiedel, Naema Ronja; Schlau, Anita; Schmid, Maren; Schmidberger, Elias Karl; Schneider, Linda; Schuler, Yvonne; Seitz, Isabell; Seitz, Leonie; Seube, Lätitia; Shamma, Nadine; Steinbeck, Vanessa; Strecker, Emely; Stuber, Leah; Waletzki, Lisa; Weißer, Yannick; Wiest, Luis

Foto (Han): Preis- und Lobträger*innen des Abi-Jahrgangs 2022

Auch die Mittlere Reife ist geschafft

Kaufmännische Berufsfachschule in Biberach entließ 42 Absolventinnen und Absolventen mit der Mittleren Reife

In der vergangenen Woche konnte die Biberacher Gebhard-Müller-Schule 42 Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsfachschule in weiterführende Schulen und in verschiedene Berufsausbildungen hinein entlassen. Abteilungsleiterin Simone Rehm freute sich sehr, dass „endlich wieder eine richtige Abschlussfeier“ mit einem kreativen Programm der Schülerinnen und Schüler möglich war. In ihrer Begrüßung betonte sie, dass ein Gesamtdurchschnitt der Fachschulreife von 2,6 nicht hinter dem Durchschnitt der Vor-Corona-Jahre liege. Der Stellvertretende Schulleiter der Gebhard-Müller-Schule, Peter Dann, lobte das Durchhaltevermögen der Absolventinnen und Absolventen, insbesondere in ihrem ersten Schuljahr. Dieses sei durch die Corona-Krise sehr turbulent gewesen. Dann freute sich ebenfalls, dass „trotz Shut-Down und Online-Unterricht sehr gute Ergebnisse erzielt“ worden seien. Die Zeit der Pandemie habe den jungen Menschen eine wichtige Erfahrung mitgegeben: „Hört nicht auf Bemerkungen wie ‚Corona-Generation‘. Ihr habt gelernt, dass es immer weiterging und dass es immer weitergeht. Ihr habt mehr geleistet als alle Jahrgänge zuvor.“

Die zweijährige, zur Fachschulreife führende Berufsfachschule – landläufig „Wirtschaftsschule“ genannt – ist eine der Vollzeitschulen des beruflichen Schulwesens. Aufgenommen werden können Jugendliche, die nach dem erfolgreichen Bestehen eines Hauptschulabschlusses oder gleichwertigem Bildungsstand im kaufmännischen Profil die Mittlere Reife erwerben wollen. Die berufliche Grundbildung, die die Berufsfachschule seit Jahrzehnten solide vermittelt, ist im kaufmännischen Bereich an der Biberacher Gebhard-Müller-Schule möglich. Die Schüler/innen werden dabei in ihrer Ausbildungsfähigkeit gezielt gefördert. Insofern wurde diese Schulart bei der Abschlussveranstaltung auch als „ideales Sprungbrett für viele tolle Ausbildungsberufe“ bezeichnet. Der Weg mit der Fachschulreife, die an der Gebhard-Müller-Schule erworben wird, ist in alle Berufsfelder hinein gut umsetzbar, deren Berufsausbildung die Mittlere Reife voraussetzt.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Wirtschaftsschule freuten sich besonders, an diesen besonderen Jahrgang zwei Schulpreise (bei Durchschnitten bis 1,5), drei Sonderpreise (jeweils mit 1,0) und vier Belobigungen vergeben zu können. Die Preisträger sind Jana Selina Dornsiepen und Hendrik Willi Spring. Der Preis des Landrats für die beste Jahrgangsleistung sowie der Hilde-Frey-Preis für einen Gesamtdurchschnitt von 1,0 ging an Jana Selina Dornsiepen. Den Gebhard-Müller-Preis für die beste Note im Fach Geschichte und Gemeinschaftskunde erhielt Hendrik Willi Spring. Belobigungen (bis zum Notenschnitt von 2,0) konnten den Schülerinnen Katharina Kiefer, Hanna Maschke, Irmela Ramic und Ronja Rolke ausgesprochen werden.

Die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsfachschule / Wirtschaftsschule Biberach sind:

Aksitt, Hidircan; Bader, Fiona; Barth, Silke; Berisha, Rinesa; Besenfelder, Luca; Beutel, Marie-Sophie; Chichisan Vasile, Gabriel; Dil, Eduard; Dornsiepen, Jana Seline; Fichtel, Louis; Fick, Aileen; Gropper, Janina; Hochleiter, Carina; Hölz, Niklas; Khan, Attia-Tul-Rahim; Kiefer, Katharina; König, Larissa; Krasniqi, Bleron; Lugstädt, Liane-Taisia; Maschke, Hanna; Mestan, Engin; Miehle, Robin; Milosevic, Sabrina; Nevescanin, Savio; Ramic, Irmela; Rolka, Ronja, Katharina; Schalinske, Juliet; Schechtel, Sandra; Schnell, Kevin Marcus; Schwab, Leon; Spring, Hendrik Willi; Stahlkopf, Paul; Stecker, Luna; Stefanou, Viktoria; Stephan, Marvin; Tasev, Milena; Troller, Simon; Türkyilmaz, Deniz; Vieweg, Maurice; Weber, Marcel; Weinert, Alina; Wenger, Elisa

Foto (GMS): Preis- und Lobträger des Jahrgangs 2022

153 frisch gebackene Kaufleute an der Gebhard-Müller-Schule

Zufriedene Gesichter nach der diesjährigen Sommerprüfung der Kaufmännischen Berufsschule Biberach

In den vergangenen Tagen konnten 142 kaufmännische Auszubildende der Gebhard-Müller-Schule ihren Berufsabschluss in den Ausbildungsberufen der Branchen Bank, Industrie, Einzelhandel, Großhandel, Büromanagement und Sozialversicherung erwerben. Erstmalig kam die Sparte E-Commerce hinzu, die vor drei Jahren neu eingeführt worden war. Hinzu kamen 11 Gäste, die an der kaufmännischen Schule in Biberach mitgeprüft wurden. 59 Prüflinge legten zusätzlich die optionale Zusatzqualifikation KMK-Englisch ab.

Abteilungsleiter Peter Baur freute sich sehr, nach nunmehr drei Jahren unter Corona-Bedingungen wieder „würdevoll“ zu einer Abschlussveranstaltung zu begrüßen. Zur Feierstunde, die festlich von der Schulband gerahmt wurde, hatten die Gebhard-Müller-Schule mit den Ausbildungsbetrieben geladen. Die schulische Prüfung ist der schriftliche Teil der Abschlussprüfung des dualen Partners, der von der Schule im Auftrag der Kammern abgenommen wird.

Der Schulleiter der Gebhard-Müller-Schule, Thomas Ohlhauser, rückte in seiner Rede das Thema „Duale Ausbildung“ ins Zentrum. Dabei stützte er sich auf eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung, die eine mittlerweile sehr unübersichtliche Flut an Bachelor-Abschlüssen herausgearbeitet habe. Anders als Master-Absolventen hätten diese keinerlei Vorteile gegenüber Absolventen des Dualen Systems. Ohlhauser lobte daher die Entscheidung der Absolventen und Absolventinnen als „richtigen Weg“. Gleichzeitig forderte er die jungen Erwachsenen auf, in allen weiteren Entscheidungen „auf jeden Fall nicht stehen zu bleiben“.
Auch der diesjährige Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Stephan Rayher von der Rayher Hobby GmbH Laupheim, betonte das bewährte klassische deutsche System der Berufsausbildung. Dafür beneide die deutsche Wirtschaft die ganze Welt. Der praktische Überblick, den Auszubildenden in ihren Betrieben vor Ort ermöglicht werde, sei rein theoretisch in keiner akademischen Welt so möglich. Im beruflichen Alltag stehe vor allem eines im Vordergrund: Flexibilität. Anhand betrieblicher, wirtschaftlicher und globaler Herausforderungen müssten Firmen heute immer wieder ihre Ziele neu reflektieren und sich neu aufstellen. Nahezu alle Bereiche seien in Veränderung, nichts sei davon ausgenommen. Nicht nur Fleiß und Motivation seien daher entscheidend, sondern vor allem fähig zu sein und zu bleiben, sich immer wieder auf Innovationen einzulassen.

Mit einem gemütlichen Abschluss bei Gebäck und Getränken, gesponsert von der Rayher Hobby GmbH, klang die Feierstunde aus. Zuvor waren neben den Abschlusszeugnissen noch 16 Preise, 16 Belobigungen und 4 Sonderpreise von Abteilungsleiter Peter Baur zu überreichen.

Foto (Hans/GMS): Die Lob- und Preisträgerinnen, zusammen mit Thomas Ohlhauser (links) und Peter Baur (rechts).

Einen Preis erhielten: Christian Dietz, Leonie Kammerer, Hanna Keller, Sarah Koch, Jessica Merk, Sherin Mössner, Lisa Ruppert, Nicole Schmucker, Lisa Schuler, Steven Single, Corinna Späth, Lea Städele, Daniel Wenger, Ilona Wenger, Vanessa Werz und Jarib Wohlgemut

Eine Belobigung erhielten: Ksenia Benke, Janine Erk, Rainer Hohl, Leonie Huber, Maike Häberle, Helena Härle, Lukas
Koppmann, Kim Lauber, Kathrin Ludwig, Anne Pfeffer, Nino Ratzenberger, Kaschif Saleemi, Dominik Schäfer, Carmen Schöllhorn, Laura Tandarik und Marc Weiß

Sonderpreise gingen an:

Preis des Landrats (mit einer Durchschnittsnote von jeweils 1,0)
Leonie Kammerer, Nicole Schmucker und Jessica Merk

Gebhard-Müller-Preis (mit einer Note von 1,2 im Fach Gemeinschaftskunde):
Jarib Wohlgemuth

Scheffel-Förderpreis (mit einer Note von 1,0 im Fach Deutsch):
Leonie Kammerer

Wir gratulieren unseren Absolvent*innen und wünschen viel Freude und Erfolg im Beruf!

Erasmus+ hat wieder Fahrt aufgenommen

Gebhard-Müller-Schule war zum Austausch in den Niederlanden und zur Sprachvertiefung in Spanien

Die Vision einer „European School of the Future“ der Biberacher Kaufmännischen Schule hat die Durststrecke der zweijährigen pandemiebeschränkten Einschränkungen überstanden. In dieser Zeit war der Kontakt zu den europäischen Partnerschulen durch regelmäßige online Meetings aufrechterhalten worden. In der vergangenen Woche konnten Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrerinnen der Gebhard-Müller-Schule zum ersten Mal wieder real und physisch Fahrt aufnehmen. Mit der Bahn ging es ins Niederländische Nijverdal an die Reggesteyn-Schule. Dort trafen sich die Biberacher Jugendlichen und Pädagoginnen mit den weiteren Kooperationspartnern aus Sizilien, Kreta, Lissabon und Granada. Sie wohnten in Gastfamilien und zeigten sich durchaus sportlich, indem sie den Schulweg, der zeitlich leicht eine Schulstunde pro Strecke betragen konnte, ortsüblich mit dem Fahrrad zurücklegten.

Die Leitfrage des aktuellen Programms lautet, welche Innovationen eine heutige Schule aufweisen muss, um die Herausforderungen in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung nachhaltig zu bestehen. Insofern beschäftigten sich die fast sechzig jungen Europäerinnen und Europäer mit Fragen der Digitalisierung im Unterricht und die Pädagogen mit neuen didaktischen Modellen für eine zukunftsfähige „School of the Future“: Die Schülerinnen und Schüler entwarfen spielerisch eine zukunftsweisende Schule, erarbeiteten und erprobten mit den beteiligten Pädagoginnen und Pädagogen innovative Lernmethoden und gestalteten ein erweitertes Schullogo, welches an das letzte Projekt anknüpft. Gerahmt war das inhaltliche Programm von Übungen zum Teambuilding, einem kulturellen Programm und Ausflug nach Amsterdam. Eine Woche, die den Biberacher Schülerinnen und Schülern die Vielfalt Europas gezeigt hat, ging so sehr schnell zu Ende.

Zeitgleich brach eine zweite Gruppe aus der beruflichen Oberstufe ins Baskenland auf. Die 7 Schülerinnen und Schüler der Eingangsklasse (11) des Wirtschaftsgymnasiums zog es nach Nordspanien. Ziel war die Sprachschule „Instituto Hemingway“ in Bilbao, wo die deutschen Schülerinnen und Schüler zwei intensive Wochen verbringen sollten. An den Vormittagen vertieften die Biberacher ihre am Wirtschaftsgymnasium erworbenen Spanischkenntnisse, nachmittags standen verschiedene Aktivitäten auf dem Plan, die teils von der örtlichen Sprachschule und teils von Biberach aus organisiert worden waren.

Wie es immer ist, wenn man sich auf Reisen begibt: Die ungeplanten Momente werden am eindrücklichsten in Erinnerung bleiben. So kamen die Biberacher Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer müde und erwartungsvoll am Flughafen an, ließen sich vom Busfahrer ins Studentenwohnheim fahren und mussten bereits am ersten Abend feststellen, dass es nicht nur eine dieser Einrichtungen in Bilbao gibt. Also hieß es nun, zu Fuß zur richtigen Unterkunft zu kommen. Der Lärm, den die Biberacher mit ihren Rollkoffern verursachten, blieb aber der örtlichen Polizei nicht verborgen. Die freundlichen Spanier Polizisten eskortierten darauf die Reisegruppe bis zu ihrem richtigen Ziel. Die Woche begann mit einem ungeahnten Einblick in die Spontaneität und die große Gastfreundlichkeit der Basken – ein Einstieg in interkulturelle Kompetenz, wie er nicht hätte organisiert werden können.

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler profitieren von solchen Erfahrungen, sondern das Erasmusprogramm und alle bisherigen Austauschprogramme der Gebhard-Müller-Schule prägen spürbar das kulturell offene Klima der Biberacher Kaufmännischen Schule.

Bild (Hans/GMS): Von links nach rechts: Teresa Wiest, Constanze Hoch, Ludwig Kienle, David Soo, Kim-Sofie Ott, Amelie Zinser, Melanie Giurdanella, Luisa Wiest und Sabrina Frick.

Online Informationstag am 29.01.2022 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

der geplante Informationstag am 29.01.2022 in der Aula der Gebhard-Müller-Schule darf coronabedingt leider nicht in der Schule stattfinden! Aus diesem Grund findet an diesem Tag von 10:00 bis 12 Uhr ein Online-Informationstag statt, bei dem Sie die Möglichkeit haben, sich online über unsere Bildungsangebote zu informieren und sich telefonisch beraten zu lassen. Eine genaue Übersicht finden Sie auf unserer Homepage unter Infotag.

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Gebhard-Müller-Schule und besten Gruß

Thomas Ohlhauser
Schulleiter

Winterprüfung an der kaufmännischen Berufsschule

69 Kaufleute erfolgreich ins Berufsleben entlassen

In den vergangenen Tagen konnten 69 kaufmännische Auszubildende unserer Schule ihren ersten Berufsabschluss in sieben Ausbildungsberufen der Branchen Bank, Industrie, Einzelhandel, Verkäufer, Großhändler, Büromanagement und Sozialversicherung erwerben.

Zusätzlich waren 76 Schülerinnen und Schüler mit dem Teil 1 der Abschlussprüfung der Büro-, Bank- und EC-Kaufleute mit in die Organisation und Durchführung der Prüfung zu integrieren.

Unsere Schulgemeinschaft freut sich über den Erfolg unserer Schülerinnen und Schüler, insbesondere über 9 Preise, 13 Belobigungen und 3 Sonderpreise, die wir vergeben konnten.

 

Einen Preis erhielten:

Eray Cetin, Bankkaufmann, Großschaffhausen (KSK Biberach)
Sascha Fähnle, E-Commerce-Kaufmann, Leipheim (Huss Licht & Ton GmbH &Co. KG)
Maren Kehrle, Bankkauffrau, Fischbach (KSK Biberach)
Jannik Koch, Industriekaufmann, Biberach (Gustav Gerster GmbH&Co. KG)
Valerie Kretschmer, Industriekauffrau, Horgenzell (Netze BW)
Isabelle Müller, Bankkauffrau, Langenenslingen (VR Bank Riedlingen-Federseee eG)
Lisa Ruppert, Verkäuferin, Biberach (Netto Ummendorf)
Carolin Saum, Kauffrau. für Büromanagement, Kirchen (Boehringer Ingelheim)
Lisa Traub, Sozialversicherungs-Fachangestellte, Uttenweiler (AOK Ulm-Biberach)

 

Belobigungen erhielten:

Bankkauffrau: Janette Licht, Unteressendorf (Raiffeisenbank Biberach eG); Katharina Panovic, Kirchdorf (RB Laupheim-Illertal eG)
Industriekauffrau: Ann-Kathrin Bennink, Ochsenhausen (Gustav Gerster GmbH &Co. KG); Eva Mühlbauer, Biberach (Franz Kessler GmbH)
Kauffrau für Büromanagement: Melanie Krauß, Biberach (Jordan Therme)
E-Commerce-Kauffrau/mann: Aylin Kabaoglu, Friedrichshafen (LAYER-Großhandels GmbH & Co. KG); Moritz Spindler, Ulm (Zeroseven design studios)
Sozialversicherungsfachangestellte: Carolin Biener, Ulm (AOK Ulm-Biberach); Esma Dogan, Ulm (AOK Ulm-Biberach); Julia Jankowski, Laupheim (AOK Ulm-Biberach); Nikola Obajtek, Friedrichshafen (AOK Bodensee-Oberschwaben); Lea Weisser, Villingendorf (AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg); Chiara-Marie Zahn, Meckenbeuren (AOK Bodensee-Oberschwaben)

 

Sonderpreise gingen an:

Preis des Landrats (mit einer Durchschnittsnote von 1,0):
Lisa Traub, Sozialversicherungs-Fachangestellte, Uttenweiler (AOK Ulm-Biberach)

Gebhard-Müller-Preis (mit einer Note von 1,1 im Fach Gemeinschaftskunde):
Nikola Obajtek, Sozialversicherungsfachangestellte, Friedrichshafen (AOK-Bodensee-Oberschwaben)

Scheffel-Förderpreis (mit einer Note von 1,0 im Fach Deutsch):
Sascha Fähnle, E-Commerce-Kaufmann, Leipheim (Huss Licht & Ton GmbH & Co. KG)

Noch kein Seniorenlernen möglich

Aufgrund der momentanen Situation mit schnell steigenden Infektionszahlen kann auch in diesem Schulhalbjahr weiterhin kein Kurs „Schüler*innen lehren Senioren“ stattfinden. Wir hoffen, die Kurse im Sommerhalbjahr (Februar bis Ende Juli) wieder anbieten zu können. Interessierte werden gebeten, sich über die Homepage zum neuen Jahr zu informieren.

Wir wünschen Ihnen viel Gutes – und bleiben Sie gesund!